Coach Gelaber · Folge 30

Warum Veränderung so schwerfällt – die ersten Schritte der Heldenreise

Auf dem Papier passt alles – und trotzdem spürst Du dieses leise „Irgendwas stimmt nicht mehr“? Christopher Salmi erklärt anhand der Heldenreise, warum Veränderung fast nie mit einem klaren Ziel beginnt, sondern mit einem klaren Mangel – und warum Dein Gehirn Dich trotzdem im Gewohnten festhält. Mit den ersten vier Stationen der Reise, vier Reflexionsfragen und dem wichtigsten Satz der Folge: Sicherheit ist nicht das Gegenteil von Veränderung, sondern ihre Voraussetzung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Diffuse Unzufriedenheit ist kein Defekt, sondern ein Signal: Veränderung beginnt selten mit einem klaren Ziel, meist mit einem klaren Mangel.
  • Dein Gehirn hält Dich im Bekannten – Predictive Coding, Verlustaversion und Status-quo-Bias machen Zögern zum Schutzmechanismus, nicht zur Schwäche.
  • Sicherheit ist nicht das Gegenteil von Veränderung, sondern ihre Voraussetzung: Erst wenn das Nervensystem sich sicher fühlt, wird Entwicklung möglich.
  • Frage nach Werten statt Zielen: Was würdest Du tun, wenn Du nicht arbeiten müsstest? Ein ignorierter Ruf wird nicht leiser, sondern lauter.
  • Die erste Schwelle ist außen klein und innen groß – der Schwellenhüter gehört dazu, und mit einer Mentorenfigur an der Seite geht es leichter.

Transkript

Intro

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Coach Gelaber von und mit Christopher Salmi.

Begrüßung

Schönen guten Tag, Merhaba, Selam Aleikum. Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Coach Gelaber mit mir, Christopher Salmi. Ja, schön, dass du wieder dabei bist.

Bevor ich ins Thema einsteige, vielleicht kurz ein Hinweis. Diese Folge wird vielleicht etwas persönlicher, vielleicht auch etwas leiser. Und zwar nicht, weil es um Krisen geht, sondern weil es um etwas geht, was viele Menschen mit sich rumtragen und worüber kaum offen gesprochen wird.

Das diffuse Gefühl: etwas stimmt nicht mehr

Dieses Gefühl, dass gerade etwas in Bewegung kommen will und gleichzeitig weißt du nicht so richtig, was eigentlich.

Lass mich mal versuchen, das Gefühl zu beschreiben, um das es heute geht. Und ja, vielleicht kennst du das auch.

Du stehst morgens auf. Dein Tag läuft eigentlich. Der Job, deine Beziehung oder deine Beziehungen, dein Alltag. Auf dem Papier passt alles.

Und trotzdem hast du immer häufiger diesen Moment, wo du auf dem Weg zur Arbeit oder abends auf dem Sofa sitzt und so ein leises, kleines „Irgendwas stimmt nicht mehr richtig“ in dir spürst. Kein Drama, keine Krise, eher so ein Schleier, der sich über die Dinge legt.

Dann machst du wahrscheinlich das, was die meisten machen. Du verdrängst das Gefühl. Du sagst dir, ah, ich bin nur müde, das wird schon. Oder vielleicht vergleichst du dich. Anderen geht es viel schlechter. Ich habe doch alles, was man braucht.

Und dann geht der Alltag weiter. Bis es wieder aufpoppt. Manchmal nach Tagen, manchmal nach Wochen.

Und irgendwie kommt der Moment, wo du denkst, ich müsste mal was verändern. Und im nächsten Atemzug. Aber was eigentlich und wohin überhaupt?

Genau darum geht es heute.

Ich habe in den letzten Jahren und Monaten einige Menschen begleitet, die genau an diesem Punkt waren. Und eines lässt sich sagen, das ist kein Fehler in deinem System. Du bist nicht kaputt. Und auch nicht irgendwie, weiß ich nicht, zu verwöhnt oder undankbar.

Was du da spürst, ist ein Muster. Und ein ziemlich altes Muster sogar.

Der Mythenforscher Joseph Campbell beispielsweise hat in den 1940er Jahren untersucht, wie Geschichten weltweit aufgebaut sind. Über Kulturen hinweg, über Jahrhunderte hinweg. Und er hat ein Muster gefunden, das sich in fast jeder großen Erzählung wiederholt. Er nannte es die Heldenreise.

Später hat der Drehbuchautor Christopher Vogler dieses Muster für Hollywood aufbereitet. Und heute wissen wir, dieses Muster beschreibt nicht nur Geschichten, es beschreibt ziemlich genau, wie Menschen sich verändern.

Jede größere innere Entwicklung, egal ob Jobwechsel, Beziehungen beenden, ein eigenes Unternehmen gründen, raus aus dem Dauerstress, rein in ein neues Lebensgefühl, folgt grob denselben Stationen. Zwölf insgesamt.

Heute schauen wir uns mal die ersten vier an. Denn da beginnt alles. Und genau da bleiben auch die meisten hängen.

Phase 1 – Die gewohnte Welt & warum dein Gehirn da bleiben will

Die erste Station heißt die gewohnte Welt.

Das ist dein Alltag, so wie er jetzt gerade ist. Mit den Menschen, mit denen du zu tun hast. Mit deinem Job, deinen Routinen, deinen bekannten Problemen. Das eben, was du kennst.

Und jetzt wird es interessant, denn viele denken, wenn ich unzufrieden bin, müsste ich doch sofort losgehen wollen. Ja, könnte man meinen, funktioniert aber nicht so. Dein Gehirn ist nämlich aus purer Überlebenslogik ein ziemlicher Gewohnheits-Junkie.

Der Kern ist folgendes. Eine der Hauptaufgaben deines Gehirns ist, den nächsten Moment vorherzusagen. In der Wissenschaft heißt das Predictive Coding. Je mehr du dich in vertrauten Bahnen bewegst, desto besser funktioniert diese Vorhersage. Alles bekannt, alles kalkulierbar, alles sicher.

Die bekannten Probleme sind zwar nervig, aber lösbar mit den Routinen, die du schon hast. Das ist für dein Nervensystem erstmal super.

Dazu kommt ein zweiter Effekt, den die Wirtschafts-Nobelpreisträger Kahneman, Knetsch und Thaler untersucht haben. Die Verlustaversion. Kurz gesagt, Menschen bewerten Verluste ungefähr doppelt so stark wie gleich große Gewinne.

Wenn ich dir jetzt beispielsweise eine Wette anbiete, sagen wir mal, Kopf, du gewinnst 100 Euro, Zahl, du verlierst 100 Euro, würdest du wahrscheinlich ablehnen. Rational ist das 50-50. Emotional eben nicht. Der mögliche Verlust wiegt schwerer.

Und genau dieses Phänomen haben wir auch, wenn es um Veränderungen geht. Alles, was du jetzt hast, auch wenn es nicht großartig ist, ist konkret. Was du durch eine Veränderung gewinnen könntest, ist erstmal nur eine Idee.

Dein System rechnet jetzt. Lieber das Konkrete behalten als das Ungewisse wagen. Und das nennt man Status-quo-Bias.

Das heißt, wenn du merkst, dass du zögerst, also wenn du merkst, dass du dich an deinem Alltag festhältst, obwohl du ahnst, dass etwas sich verändern will, dann bist du jetzt nicht schwach. Dein Gehirn macht genau das, wofür es gebaut ist. Es will dich schützen, indem es dich im Bekannten hält.

Und jetzt das Wichtige, damit Veränderung überhaupt losgehen kann, braucht dein Nervensystem ein Gefühl von Sicherheit.

Das klingt jetzt erstmal paradox, ja, ich weiß. Aber Studien zur psychologischen Sicherheit zeigen, wenn wir uns sicher fühlen, sind wir kreativer, lernen besser, trauen uns mehr zu. Fühlen wir uns dagegen bedroht oder auch unsicher, verhalten wir uns vorsichtiger und vermeiden Risiken. Wir bleiben also in der Komfortzone.

Und jetzt merk dir das bitte. Sicherheit ist nicht das Gegenteil von Veränderung. Sicherheit ist die Voraussetzung dafür.

Phase 2 – Der Ruf des Abenteuers

So, irgendwann passiert etwas in der gewohnten Welt. Also es kommt, was man in der Heldenreise oder in den Phasen der Veränderung den Ruf des Abenteuers nennt.

Das klingt jetzt erstmal pathetisch, ist aber meistens eher leise. Dieser Ruf kommt in sehr unterschiedlichen Varianten.

Manchmal ist er innerlich, so ein wiederkehrendes Unzufriedenheitsgefühl. Eine Sehnsucht. Ein Moment, wo du bei jemand anderem etwas siehst und denkst, boah, das hätte ich auch gern.

Manchmal ist der Ruf äußerlich. Ein Jobangebot, das dich überrascht oder eine Diagnose vom Arzt, ein Gespräch, das etwas in dir anstößt. Oder eine Trennung oder ein Angebot.

Und manchmal, und das ist das, was viele im Coaching erzählen, ist der Ruf einfach nur dieses dumpfe Gefühl. Es ist noch nicht konkret. Du weißt nur, so wie jetzt soll es nicht bleiben. Aber du hast keine Idee, wohin.

Wenn du nicht weißt, wohin – Werte und Orientierung

Das ist übrigens einer der häufigsten Punkte, an denen Menschen ankommen. Nicht mit einem klaren Ziel, sondern mit einem klaren Mangel. Irgendwas fehlt, ich weiß nicht was.

Und hier fängt Orientierung an. Denn eine Heldenreise oder eine Veränderung, die braucht eine Richtung. Und wenn die noch nicht ganz klar ist, ist es erstmal nicht schlimm. Da muss sie halt erstmal gefunden werden.

Lass mich dir da einen Hinweis geben, der oft hilft.

Wir denken oft, wir müssen erst ein konkretes Ziel haben. Sowas wie ich will Führungskraft werden oder ich will jetzt selbstständig sein oder ich will irgendwie ausziehen oder sowas. Das sind aber meistens schon Übersetzungen von etwas, das viel tiefer liegt. Nämlich von deinen Werten. Also von dem, was dir wirklich wichtig ist im Leben.

Ich frage Klienten in so einer Situation gerne Dinge wie: wenn du nicht arbeiten müsstest, um zu leben, was würdest du dann am liebsten tun? Oder, wenn du heute erfahren würdest, dass du, sagen wir mal, noch sechs Monate in voller Gesundheit zu leben hast, was würdest du mit dieser Zeit tun?

So, und das sind jetzt nicht nette, weiß ich nicht, Gedankenspielereien. Das sind Fragen, die dir einen Hinweis geben, was dir wirklich wichtig ist. Wenn die ganzen Alltagspflichten einmal wegfallen. Denn genau da liegt meistens der Kern dessen, was sich gerade in dir rühren will.

Und noch ein Gedanke dazu. Wenn du den Ruf ignorierst, wird er nicht leiser. Er wird lauter.

Wer zu lange weghört, landet oft nicht mehr bei einer freien Entscheidung, sondern bei einem äußeren Ereignis, das die Entscheidung letzten Endes erzwingt. Burnout, Kündigung, Trennung, gesundheitlicher Einbruch.

Und ich sage das nicht, um dir jetzt irgendwie Angst zu machen. Ich sag das, weil ich es immer wieder sehe. Das System findet immer einen Weg, sich Gehör zu verschaffen.

So, sagen wir ja, der Ruf ist da. Du spürst ihn. Du weißt sogar halbwegs, in welche Richtung es gehen könnte. Und dann kommt, was in jeder guten Geschichte kommt.

Die Verweigerung.

Phase 3 – Zögern und Verweigerung

In Filmen ist das oft die Szene, wo der Held sagt: Nee, das ist mir zu groß. Das schaffe ich nicht. Dafür bin ich nicht der Richtige. Frodo will den Ring nicht nehmen, Luke Skywalker will lieber auf der Farm bleiben. Bilbo Beutlin sagt sowas wie: Abenteuer? Nein, danke, dann kommt man zu spät zum Essen.

Und weißt du was? Du bist da auch irgendwann.

Du findest plötzlich tausend Gründe, warum jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist. Ja, erst die Kinder, dann das Haus, dann die Rente. Du merkst, wie du Ausflüchte sammelst und bastelst. Du hörst dich selbst sagen, naja, ist doch alles nicht so schlimm oder naja, vielleicht übertreibe ich auch.

Das ist das Zögern. Und es ist, ich kann das gar nicht oft genug sagen, völlig normal.

Aus Sicht deines Gehirns ist das sogar sehr klug. Dein Nervensystem sagt, Moment mal, wenn wir jetzt losgehen, wird vieles unsicher. Bekannte Dinge werden wegfallen. Ich weiß noch nicht, ob ich das kann. Und diese Stimme hat einen Sinn. Sie sorgt nämlich dafür, dass du nicht aus einer Laune heraus dein ganzes Leben umwirfst.

Das Zögern zeigt sogar etwas Wichtiges. Nämlich, dass die Veränderung, die da ruft, groß genug ist, um dich zu bewegen. Kleinigkeiten würdest du jetzt einfach tun. Wenn du zögerst, dann deshalb, weil es um etwas geht.

Gleichzeitig ist das der Punkt, an dem viele einfach stehen bleiben. Manche sogar jahrelang.

Sie spüren den Ruf. Sie wissen ungefähr, worum es geht und sie verweigern. Sie bleiben in Beziehungen, die nicht mehr nähren, also die ihnen nicht guttun, in Jobs, die nicht mehr passen, in Rollen, die irgendwie zu eng geworden sind. Ja, und sie leiden daran. Still. Irgendwann auch nicht mehr so still.

Wenn du gerade merkst, dass du in dieser Phase bist, sei freundlich mit dir. Du wehrst dich nicht aus Faulheit. Du wehrst dich, weil etwas in dir spürt, dass der nächste Schritt Mut braucht. Und Mut braucht wiederum, da sind wir bei dem Punkt von vorhin, ein inneres Gefühl von genau, Sicherheit.

Phase 4 – Die erste Schwelle & die Rolle des Mentors

Dann gibt es irgendwann diesen Moment, den wirklich ersten Schritt. Das ist die vierte Station, das Überschreiten der ersten Schwelle.

Und das ist spannend, weil das selten dieser eine große, heroische Moment ist, den wir uns in Filmen so vorstellen. In echt ist das oft viel unspektakulärer.

Das erste, ehrliche Gespräch mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Der Anruf beim Steuerberater. Der Besuch bei der Ärztin oder beim Arzt. Die Anmeldung für das Seminar, das du seit zwei Jahren im Kopf hast. Der Satz, ich möchte das nicht mehr, beim Kaffee mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund.

Das sind Schwellen. Nach außen oft kleine Schritte. Nach innen sind das Weltreisen.

Und jetzt kommt etwas, das ich dir wirklich mitgeben will. Die echte Schwelle liegt nie im Außen. Die liegt im Innen. In dem Moment, wo du zum ersten Mal etwas machst, für das deine alten Muster keinen Fahrplan mehr haben.

Genau dafür gibt es in der Heldenreise oder auch in diesen Phasen der Veränderung einen wunderschönen Begriff. Den Schwellenhüter.

Weißt du, das ist diese Stimme oder dieses Gefühl, das kurz bevor du losgehst aufpoppt und sagt, halt, lieber nicht. Was, wenn das schief geht? Was werden die anderen denken, oh mein Gott?

Der Schwellenhüter ist nicht dein Feind. Er ist dein Wächter. Er ist der Wächter deiner Komfortzone. Er macht seinen Job. Und zwar so, wie er ihn schon immer gemacht hat. Du musst ihn nicht bekämpfen. Du musst im Grunde nur wissen, dass er auftaucht. Ja, und dann trotzdem einen Schritt tun.

Und genau an diesem Punkt, und das weiß man in den Phasen der Veränderung schon seit Jahrtausenden, taucht in fast jeder Geschichte eine Figur auf. Weißt du wer? Ja. Der Mentor.

Gandalf für Frodo. Obi-Wan für Luke. Dumbledore für Harry. Jemand, der den Weg kennt. Jemand, der dem Helden nicht die Reise abnimmt, aber ihm sagt, du kannst das. Und hier, pass auf, so funktioniert die Welt, in die du jetzt gehst.

Du brauchst nicht zwangsläufig einen Coach dafür. Manchmal ist es eine Freundin, die dir den Rücken frei hält. Manchmal ist es ein älterer Kollege, der etwas Ähnliches schon mal gemacht hat. Manchmal ist es ein Buch, manchmal ist es auch ein Podcast. Manchmal eine Therapeutin oder ein Therapeut.

Entscheidend ist, du brauchst jemanden, der den Raum offen hält, während du selbst noch unsicher bist.

Ja, und warum? Nun, weil, und da sind sich Studien zur Resilienz und zur Neurobiologie von Veränderungen einig, unser Gehirn die synaptischen Umbauten, die für eine wirkliche Veränderung nötig sind, nur zulässt, wenn es den Kontext als sicher erlebt. Fühlen wir uns allein gelassen und im Stress, macht das System dicht. Fühlen wir uns gesehen und gehalten, öffnet es sich. So einfach und so biologisch ist das.

Vier Fragen zur Selbstreflexion

Nun, bevor ich zum Schluss komme, möchte ich dir ein paar Fragen mitgeben. Und jetzt nicht, um sie schnell abzuhaken, eher als etwas, worüber du die nächsten Tage mal nachdenken kannst. Vielleicht beim Spaziergang oder vielleicht auch abends beim Aufschreiben.

Die erste Frage. Wo spüre ich gerade diese leise Unzufriedenheit? In welchem Lebensbereich taucht sie auf?

Zweite Frage. Wenn ich den Druck rausnehme und mich frage, was würde mir wirklich guttun? Was kommt mir zuerst in den Sinn, ohne es zu zensieren jetzt?

Dritte Frage. Was hält mich gerade davon ab, den ersten Schritt zu tun? Nicht äußerlich, innerlich. Welches Gefühl taucht auf, wenn ich an diesen Schritt denke?

Und vierte Frage. Wer in meinem Leben könnte mich dabei begleiten? Wer hält den Raum, wenn es wackelig wird?

Du musst die Fragen jetzt nicht perfekt beantworten. Du sollst nur merken, was sich in dir rührt, wenn du sie hörst oder wenn du sie liest.

Zusammenfassung

So, wenn du gerade an so einem Punkt bist, wo du spürst, dass etwas sich verändern will und gleichzeitig aber nicht weißt, was oder wohin, dann nimm bitte vor allem Folgendes mit.

Erstens, dieses Gefühl ist nicht kaputt. Es ist ein Signal. Dein System meldet sich, weil etwas nicht mehr stimmig ist.

Zweitens, wenn du dich am Gewohnten festhältst, bist du nicht schwach. Dein Gehirn tut genau das, wofür es gebaut ist. Es beschützt dich.

Drittens, Zögern ist normal. Es zeigt, dass die Veränderung groß genug ist, um wichtig zu sein.

Viertens, der erste Schritt ist selten spektakulär. Er ist oft leise und unscheinbar. Und er ist trotzdem die wichtigste Stelle.

Und fünftens, du musst das nicht alleine schaffen. Jede große Geschichte hat eine Mentorenfigur. Nicht, weil der Held oder die Person zu schwach wäre, sondern weil es mit jemandem an der Seite einfach leichter geht.

Erstgespräch und Kontakt

Wenn du beim Zuhören gemerkt hast, ja, genau, da bin ich gerade, dann melde dich gerne bei mir. Manchmal hilft schon ein klärendes Erstgespräch, damit sich irgendwie so ein bisschen der Nebel lichtet. Manchmal braucht es ein paar Sitzungen, damit du den ersten Schritt wirklich gehen kannst. Und manchmal reicht auch eine einzige gute Frage, die jemand anders dir stellt, damit du innerlich weiterkommst.

Wir schauen im Coaching gemeinsam drauf. Wir suchen nicht nach Fehlern. Wir schauen, was dich bremst, was du wirklich willst und wie du von A nach B kommst, ohne dich unterwegs selbst zu verlieren.

Du findest alles Nähere auf meiner Webseite salmicoaching.de. Buch dir gerne ein Erstgespräch. Das Erstgespräch ist grundsätzlich kostenlos und unverbindlich, ja, also kein Druck hier, kein Verkaufsgespräch oder was. Einfach um jetzt mal zu schauen, ob es passt.

Wenn dir die Folge etwas gegeben hat, dann teile sie. Teile sie gerne. Vielleicht kennst du jemanden, der genau an diesem Übergang steht und einen kleinen Anstoß gebrauchen könnte. Und lass mir gerne einen Kommentar da auf Spotify, Apple Podcast oder natürlich auch direkt auf Instagram. Das hilft dem Podcast und es hilft mir zu wissen, was dich beschäftigt.

So, ja, das war's für heute. Ich wünsche dir eine gute Woche. Sei freundlich mit dir, auch wenn du gerade zögerst. Ja, und vor allem bleib in Kontakt mit dir selbst. Ich freue mich darauf, wenn du das nächste Mal wieder einschaltest. Und sicherlich werde ich mich dann auch nochmal mit der einen oder anderen Phase beschäftigen. Deswegen, bis zum nächsten Mal, habe einen tollen Tag, Abend oder wo auch immer du gerade bist. Bis zum nächsten Mal.

Das war eine weitere Folge Coach Gelaber von und mit Christopher Salmi.