Coach Gelaber · Folge 26
Führung unter Druck – warum emotionale Intelligenz entscheidet
Warum entscheidet emotionale Intelligenz über wirksame Führung -- gerade wenn der Druck steigt? Im Gespräch mit Tanja Hilbert, Mitgründerin der EMIL-Akademie, geht Christopher Salmi die vier Ebenen des HERZ-Modells durch: Haltung vor Tools, emotionale Intelligenz als Fähigkeit zu sehen, was nicht gesagt wird, Resilienz als Flexibilität in der VUCA-Welt und Zukunftsführung als Kunst, Methoden im richtigen Kontext einzusetzen. Mit der Gründungsgeschichte der EMIL-Akademie und einem Ausblick auf die ersten Seminare.
Das Wichtigste in Kürze
- Erst Haltung, dann Tools: Neue Methoden und Organisationsformen verpuffen, wenn die Arbeit an der eigenen Haltung fehlt -- beim ersten Sturm fällt alles ins alte Muster zurück.
- Selbstempathie ist das unterschätzte Fundament: Wer sich selbst führen kann, kann andere führen -- der reflektierte Kontakt zu sich selbst bringt Ruhe, Klarheit und Kraft.
- Emotionale Intelligenz heißt sehen, was nicht gesagt wird: Inkongruenzen („sagt A, zeigt B") und unausgesprochene Einwände erkennen -- und Beobachtung von Bewertung trennen.
- Resilienz bedeutet Flexibilität statt Härte: in einer VUCA-Welt für sich und die Organisation Rückkehrfähigkeit aufbauen und Krisen als Wachstumschance nutzen.
- Die vier Ebenen des HERZ-Modells -- Haltung, Emotionale Intelligenz, Resilienz, Zukunftsführung -- greifen zirkulär ineinander; daraus ist die EMIL-Akademie entstanden.
Transkript
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Coach Gelaber von und mit Christopher Salmi. Merhaba, Selam Aleikum.
Christopher Salmi: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Coach Gelaber mit mir, Christopher Salmi. Ja, und wir sind am Jahresende, ihr Lieben, da draußen.
Und das Jahr, würde ich sagen, ist irgendwie so durchgerauscht. Also zumindest für mich und mit denen, mit denen ich mich unterhalten habe, ist das halbe, letzte, letzte halbe Jahr, so muss man es, glaube ich, eher sagen, verflogen. Also ich weiß nicht, ob es dir da draußen auch so geht. Ich finde es Wahnsinn, dass wir jetzt im Dezember 2025 sind.
Und irgendwie war doch für mich gestern, Februar oder so, würde ich sagen. Also es ging wirklich rasend schnell.
So, wir sind in einer neuen Folge und in der vergangenen habe ich darüber gesprochen, was eigentlich so in den Märkten passiert und was Unternehmen so bewegt und bin da mal konzentriert auf das Thema VUCA eingegangen. Und was das eigentlich alles so mit sich bringt.
Und vielleicht hast du diese Folge auch gehört und hast mit mir mal ein bisschen darüber gesprochen oder nachgedacht, wie viel Dynamik, wie viel Unsicherheit und auch Volatilität in den Märkten jetzt so vorhanden ist und dass es irgendwie total schwierig ist, auch für Unternehmen, Kundenverhalten oder auch Einflüsse, ob es politische sind oder auch was Ressourcen angeht, dass es gar nicht mehr kalkulierbar ist und auch so Transaktionsbewegungen von Kunden nicht mehr so eins zu eins gut planbar sind. Und das betrifft auch etablierte Unternehmen.
Also auch wenn du in einem arbeitest, das schon langer Markt ist und vielleicht auch, ja, vielleicht bist du der Platzhirsch mit deinem Unternehmen oder ihr mit eurem, auch dann ist man nicht mehr sicher. Und ich hatte auch darüber gesprochen, dass vielleicht auch so eine kleine Garagenbude auf einmal auftaucht und irgendwie unbemerkt schon fast an euch vorbeizieht und den kompletten Markt durcheinanderbringt.
Oder irgendein Player, der vorher gar nicht in der Branche war, sich auf einmal entscheidet, sein vieles Geld in die Hand zu nehmen und jetzt in diese Branche einzusteigen.
All das passiert ja schon und in der Folge hatte ich dir drei jeweils Beispiele mal genannt aus der Vergangenheit und ja, auch wenn man sich das aktuelle Geschehen anguckt, passiert das doch immer wieder mal. Ja, wenn du die Folge noch nicht kennst, dann empfehle ich dir auf jeden Fall, da mal reinzuhören. Denn es macht wirklich, glaube ich, sehr deutlich, was VUCA mit uns und den Märkten so macht.
Ja, und vielleicht hast du auch für dich schon mitnehmen können oder vielleicht sogar schon raushören können, dass vieles auch an Führungskräften liegt. Also nicht, dass es so ist, sondern dass es gute Führungskräfte braucht, die damit umzugehen wissen. Und natürlich auch Fachexperten, also auch Projektleiter, Squadleads oder irgendwie Experten, die eine Teilprojektleitung oder eine Verantwortung für Backlog-Items oder dergleichen übernehmen. Da braucht es gute, um so eine Organisation auch irgendwie in die in der Handlungsfähigkeit zu behalten und auch irgendwie ein Stück weit resilient zu sein oder zu werden, um mit diesen ganzen Einflüssen, mit dieser ganzen Dynamik und Komplexität auch umgehen zu können.
Ja. Und genau da soll diese Folge heute anknüpfen. Und ich hatte ganz zu Beginn schon gesagt, wir, vielleicht ist es dir aufgefallen, und deswegen freue ich mich jetzt erstmal, die liebe Tanja begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen, liebe Tanja.
Schön, dass du mal wieder bei mir bist.
Tanja Hilbert: Hallo lieber Chris, herzlichen Dank. Ich freue mich auch.
Christopher Salmi: Wie geht's dir? Gut. Das ist schön.
Tanja Hilbert: Es geht mir sehr gut. Ich habe mich sehr auf die Folge heute gefreut. Ich kann mich dem Gesagten nur anschließen. Ich bin überrascht, wie dieses Jahr vorbeigezogen ist, wie schnell die Zeit seit der letzten gemeinsamen Folge vergangen ist.
Und insofern, es geht mir gut und ich freue mich hier zu sein.
Christopher Salmi: Sehr schön. Und mit
Check-In
Christopher Salmi: dir möchte ich ja gleich in das Thema einsteigen und aus, ich sag mal, gewohnter Tradition machen wir erstmal Check-in. Und ich möchte heute in dieser Folge mit dir über das Thema emotionale Intelligenz und Führung sprechen. So, das ist jetzt die Überschrift. So ein bisschen als Brücke, nee, als Brücke würde ich nicht sagen, also eher um andocken zu können an das, was ich in der letzten erzählt hat, was ich gerade schon nochmal ein bisschen versucht habe, irgendwie anzureißen.
Und ich hatte ja gerade schon gesagt, ne, es geht um Führungskräfte, es geht irgendwie um diese Rolle, ja. Und ich glaube, emotionale Intelligenz ist ein gutes Kernthema dafür. Und es soll auch in guter Verbindung zu dem mit dem Thema Führung stehen. So.
Deswegen, wenn du emotionale Intelligenz und Führung hörst, was löst das in dir aus? Das ist die Check-in-Frage.
Tanja Hilbert: Das ist die Check-in-Frage. Ich würde es gerne auf zwei unterschiedlichen Ebenen, glaube ich, beantworten. Aus gegebenem Anlass, auf den du, auf den wir ja gleich noch zu sprechen kommen, macht es mittlerweile ganz persönlich, glaube ich, viel mit mir. Und da ist es, glaube ich, eine intensive Mischung mittlerweile aus großer Begeisterung.
Und tatsächlich, auch das kann ich für mich über die letzten Monate wahrnehmen, ein Gefühl von Wohlbefinden und Freude, wenn ich diese Bezeichnungen, dieses Wortgeflecht miteinander höre. Dass ich merke, dass sich tatsächlich große Freude in mir ausbreitet, was ganz persönlich für mich ein Wohlbefinden auslöst. Wenn ich es ganz grundsätzlich beantworten wollen würde, dann ist es, glaube ich, die große Chance, die ich in dieser Wortkombination sehe. Weil ich tatsächlich glaube, dass es eine große Chance auf persönliches Wachstum bei jedem Einzelnen bedeutet, bei jedem Einzelnen von uns, bei jeder Führungskraft, bei jedem, der sich in einer verantwortlichen, verantwortungsvollen Verbindung mit anderen Menschen sieht.
Und ich glaube, dass es am Ende des Tages die Chance ist auf wieder wertschätzenderes Miteinander. Das bezieht sich, glaube ich, auf unsere gesamte Gesellschaft, egal ob das jetzt beruflich oder privat ist. Aber ich glaube, emotionale Intelligenz hat eine große Chance für unsere gesamte Gesellschaft in ganz vielen Bereichen. Ja.
Und insofern, ich merke es auch gerade, wenn ich es dir erzähle, insofern macht es tatsächlich ganz viel Positives mit mir und in mir und löst in mir ein großes, wohliges Gefühl von Freude und Hoffnung eigentlich aus.
Christopher Salmi: Na, schön. Kann ich sehr gut andocken und alles nahtlos unterschreiben, was du gesagt hast. Wenn ich da so drüber nachdenke. Also schwingen immer so zwei Dinge mit für mich.
Also das eine ist, ich glaube auch, dass wir im Führungskontext, also in dem Kontext, wo Menschen Verantwortung übernehmen, das einen Einfluss auf andere Menschen hat. Ich versuche es mal irgendwie so generisch zu formulieren. Weiß ich, noch nicht, ob das so meine finale Lieblingsformulierung ist, aber irgendwie so ist das Thema der emotionalen Klarheit, des Kontaktes zu sich selbst, dass auch Emotionen bei anderen wahrnehmen und sehen können. Und all diesen Themen im Führungskontext, glaube ich, echt wahnsinnig unterrepräsentiert.
Also die Fähigkeit dazu. Ich hoffe, das war jetzt irgendwie so halbwegs nachvollziehbar formuliert. Deswegen glaube ich, dass das ein Faktor ist, der einen großen Unterschied machen kann.
Tanja Hilbert: Absolut.
Christopher Salmi: Das ist sicherlich nicht der einzige. Ich glaube, es braucht natürlich auch neben der höheren Qualität zwischen Führungskraft oder Projektleiter oder dergleichen und Mitarbeiter oder Projektmitarbeiter oder wie auch in welcher Konstellation auch immer, braucht es das, um eine höhere Beziehungsqualität zu ermöglichen und um eine andere Qualität auch im Kontakt irgendwie überhaupt erstmal zu ermöglichen. Was aus meiner Sicht einen großen Einfluss hat auf Organisation, also auch auf dieses Thema Resilienz einer Organisation. Wie sehr fühle ich mich gesehen, wie sehr fühle ich mich anerkannt, macht ja sehr viel mit mir als Mensch.
Und wenn ich das transportiere auf Leistungsfähigkeit, glaube ich da fest dran, dass das auch dann eher den Effekt, ich gehe noch eine Meile mehr, erzeugt, wie wenn ich nicht gesehen werde oder jemand denkt, ob ich jetzt da bin oder nicht. Also glaube ich, dass es super wichtig ist. Das ist so das eine. Das andere ist, ich lese immer mal wieder auch in so im Internet oder in so Kommentarfeldern, dass Leute auch schreiben, ja, emotionale Intelligenz, so ein Quatsch, irgendwie das jetzt irgendwie als das Allheilmittel irgendwie zu nehmen, ja, nee, das braucht es doch gar nicht und was weiß ich.
Also da ist auch irgendwie so ein Gegenstrom, interessanterweise, der versucht, es irgendwie für sich anders einzusortieren. So, an diese beiden Dinge muss ich immer denken. Ich finde das super wichtig und gleichzeitig merke ich ja, aber es sieht nicht jeder so.
Tanja Hilbert: Nee, das ist nicht ja der Fall.
Christopher Salmi: Was ja in Ordnung ist, ne, ist ja auch spannend, irgendwie da mal sich mit auseinanderzusetzen. Aber an diese beiden Pole muss ich immer als erstes denken. Also es ist auch so ein bisschen, ist auch so eine kleine Herausforderung im Dran arbeiten an diesem Thema. Bleiben wir mal bei diesem Punkt, diesem Thema emotionalen Intelligenz und Führung.
Was sind denn aus deiner Sicht so, ich würde mal sagen, Kernelemente, die sich in puncto Führung oder auch in Organisation weiterentwickeln müssten?
Tanja Hilbert: Also ich ganz persönlich kann das jetzt nur aus meiner ganz persönlichen Warte beurteilen oder versuchen, ein bisschen einzuschätzen. Ich glaube, dass es allem voran ein Haltungsthema ist, auf das wir gucken sollten und müssten. Ich glaube, aus meiner Wahrnehmung, aus dem, was ich im beruflichen Kontext immer wieder erlebe, ich glaube, dass viele Menschen ein großes Bedürfnis, eine große Sehnsucht nach einer anderen Haltung miteinander haben, sowohl sich selbst gegenüber als auch in der Wechselwirkung, im Rücktransport, was Haltung von Menschen einem selber gegenüber angeht, was aber auch mit der eigenen Haltung wiederum zu tun hat. Ich glaube, dass da eine große Wechselwirkung liegt.
Ich mag das Beispiel tatsächlich sehr gerne, wenn man sich einfach nur mal anguckt, was es mit uns selber und unserem Gegenüber macht, ob wir freundlich und positiv gestimmt auf einen anderen zugehen oder mit einer gewissen Grundanspannung. Am Ende hat es keinen unterschiedlichen eigenen Aufwand. Aber es ist so unglaublich interessant, immer wieder zu sehen, was es miteinander verändert, diese Kleinigkeit. Und wie viel Freundlichkeit man häufig zurückbekommt, wenn man freundlich und offen auf einen anderen zugeht, beziehungsweise wie hoch das Risiko ist, dass man sich nicht gesehen fühlt, dass die Stimmung verspannt miteinander wird, nur weil die erste Begegnung vielleicht eine verschlossene oder nicht freundlich ist.
Insofern ich persönlich glaube, und gerade auch was Führungskräfte angeht, dass es ein großes Thema der eigenen Haltung ist. Dass da, wie man so schön sagt, durchaus viel Luft nach oben ist. Das andere, was ich glaube, was dazugehört oder was dazukommt, ist ein besseres Verständnis, ein wacheres, offeneres und wertfreieres Auge dem anderen gegenüber, überhaupt erstmal zu verstehen, was passiert in dem anderen, den anderen besser lesen zu können, besser einordnen zu können und zu gucken, okay, was braucht es da vielleicht möglicherweise auch. Ich glaube, dass das sehr, sehr eng Hand in Hand geht.
Und was ich tatsächlich auch brauche, auch glaube, was es braucht, das ist wieder eine andere, kraftvollere Möglichkeit, miteinander den Alltag zu bewegen, sich den Themen im Leben zu stellen, seien es private Themen, seien es aber vor allen Dingen auch berufliche Themen. Über diese veränderte Haltung zueinander, über diese andere Art der Umgangsform, wieder in ein viel, viel kraftvolleres und leistungsstärkeres Miteinander kommen zu können. Und ich glaube, du hast es eben schon mal gesagt und ich glaube auch, ich habe das Wort eben schon mal verwandt. Ich glaube, dass das Wechselwirkungen sind, die wir die Möglichkeit haben, da in Kraft und in eine Verbindung zu bringen.
Und ich glaube, dass sich das gegenseitig so positiv unterstützen und bestärken kann, dass ich glaube, dass es viel aus diesen Facetten raus ist. Was wir alle brauchen, aber was es, glaube ich, insbesondere im Thema Führung zukünftig viel, viel mehr wieder braucht. Das ist so mein Gefühl. Ich glaube, dass wir mit diesen Kernbegriffen wieder mehr in unsere Kraft kommen, einfach auch wieder zukunftsfähiger und zukunftsstärker werden.
Das wäre meine große Hoffnung. Ich weiß nicht, wie geht's dir dann mit oder wie siehst du das?
Christopher Salmi: Also ich kann sehr gut dran andocken, also vor allen Dingen, ich fange mal mit dem Punkt Haltung an. Ich glaube auch, dass das ein ganz wesentliches Element ist, sich erstmal bevor du losmarschierst. Also ich glaube, ganz viele kennen so die Initiativen, keine Ahnung, irgendeiner, ich sag's mal ganz platt, auf dem Klo, hat irgendwie eine coole Idee oder glaubt, irgendwie ein geiles Video gesehen zu haben von irgendeinem Beispiel einer Organisation, wie die arbeiten oder was weiß ich, eine Zeit lang war das ja mit dem Spotify-Modell, ging das irgendwie durch die Videowelten, ja. Die machen jetzt irgendwie so Matrix-Organisationsformen mit Tribes-Chapters und was weiß ich, ne?
Und so weiter. Also hing ja natürlich noch ein bisschen mehr dran. Oder Holokratie ist jetzt der heiße Scheiß. Und dann geht das so los.
Und dann werden einfach solche Dinge so über die Organisation so rübergestülpt. So völlig, ja, ist jetzt geil, das machen wir jetzt irgendwie so, ne? Und jetzt geht's los. Und ich glaube, das macht an vielen Stellen keinen Sinn.
Also aus vielerlei Gründen. Auch weil so Historie und sowas einer Organisation aus meiner Sicht damit überhaupt nicht, dem wird nicht Rechnung getragen. Aber ich glaube schon fest dran, bevor eine Führungskraft ein neues Tool oder eine neue, keine Ahnung, eine neue Art auch zu führen von mir aus irgendwie auswählt und benutzen will, braucht es erstmal die Arbeit an der eigenen Haltung. Also was macht das mit mir?
Wie gut bin ich eigentlich überhaupt in Kontakt mit mir? Also mit ganz vielen Themen rund um Glaubenssätze, Grundannahmen etc. Damit du erstmal eine Basis überhaupt schaffst. Weil ansonsten bin ich mir sicher, beziehungsweise hab's ja auch erlebt, sobald irgendwie der erste Sturm kommt, keine Ahnung, die und keine Ahnung, dann brechen solche aus einer guten Intention reingebrachten Dinge eben in sich zusammen.
Weil dann alle merken, oh, scheiße, das läuft nicht mehr. Jetzt machen wir schnell alles so, wie wir das immer machen, weil das können wir ja auch gut. Also rein, ich sag mal, systemisch, entweder bei sich selbst oder auch draußen in der Organisation, kann ich das ja auch noch total nachvollziehen. Es gibt Sicherheit, ich weiß, wie es läuft, da habe ich ja auch vorher mit Erfolge gehabt, also mache ich das genau so.
Nur diese Weiterentwicklung ist dann verpufft. Also es ist keine Nachhaltigkeit da. Und ich glaube, eine Nachhaltigkeit bekommt es nur, wenn du, wenn du vorher mal angefangen hast oder wenigstens währenddessen an deiner eigenen Haltung im Sinne der Empathie, der Selbstempathie, der Glaubenssätze, der Grundhaltung.
Tanja Hilbert: Das ist, glaube ich, der entscheidende Punkt. Also das wollte ich ihm jetzt gerade noch aufgreifen. Danke, dass du es da jetzt schon mit eingebracht hast. Ich glaube auch dieser Gleichklang, diese Balance zwischen eben Empathie und Selbstempathie.
Also mir ist jetzt in den letzten Monaten durch das Arbeiten auch gerade an diesem Thema ist mir so bewusst geworden. Ich glaube, dass viele von uns durchaus mittlerweile einordnen können, um was es bei dem Begriff der Empathie geht. Was ganz, ganz spannend ist, dass mir jetzt immer wieder so bewusst geworden, dieses Thema der Selbstempathie, also dieses, was du gerade beschrieben hast, auch dieses gute, reflektierte Gefühl zu sich selber, was das für eine unglaubliche Wichtigkeit in sich trägt.
Christopher Salmi: Absolut.
Tanja Hilbert: Und also das, da kann ich mich sehr, sehr anschließen, das, was du gerade beschrieben hast. Das ist, glaube ich, von enormer Wichtigkeit und gleichzeitig eine unglaubliche Chance auf dem Weg in die Zukunft.
Tanja Hilbert: Absolut.
Tanja Hilbert: Ich glaube, dass das grundlegende Dinge hervorbringt, beziehungsweise eine grundlegende Veränderung unterstützen kann. Das ist, glaube ich, tatsächlich eins der großen unterschätzten Themen unserer Gesellschaft.
Christopher Salmi: Absolut. Ich glaube auch, dass du eine ganz andere Qualität in das eigene Erleben deiner eigenen Muster bringst. Also gerade wenn so Veränderungsimpulse durch so eine Firma rauschen und du einen guten Kontakt zu dir selber hast und merkst, ah, interessant, was macht so dieser Veränderungsdruck von außen jetzt gerade mit mir? Und was war denn das jetzt für ein Muster?
Ja, viele merken das ja gar nicht. Ich meine, wir kennen das aus dem Coaching-Kontext, ja. Viele Klienten und Klientinnen kommen ja mit der, mit diesem schon Gefühl, irgendwie komme ich da nicht weiter. Im optimalen Fall haben sie schon gemerkt, dass es da ein Muster gibt, aber manchmal ist es ja auch noch ein Gefühl, ich fühle mich damit nicht wohl oder es passiert dann immer Folgendes oder so erlebe ich, ich weiß gar nicht, warum ich dann so bin.
Also ich glaube, dass, wenn du das rechtzeitig merkst in der Firma, dann bringst du auch eine andere Qualität in deine eigene Weiterentwicklung.
Tanja Hilbert: Ja, und was es, glaube ich, im nächsten Schritt auch mit sich bringt, also das Bewusstwerden der eigenen Haltung, also sich selber gegenüber und auch dem anderen. Und ich glaube, dass es in einer ganz, ganz engen Verbindung mit diesem Thema der Resilienz und auch das Resilienter werden können, also sowohl mit sich selber als auch in ganzen Unternehmen, was du ja auch gerade schon mal so angedeutet hast, dass das sehr, sehr nah beieinander liegt. Und dass das, dass sich das wechselseitig so miteinander unterstützen und befeuern kann, dieses Thema einer veränderten Haltung zum Thema einer größeren Resilienz oder resilientere Entwicklungen in Unternehmen schaffen. Das ist, ich persönlich finde, ein ganz, ganz, ganz spannendes Gebiet.
Christopher Salmi: Absolut. Ja, ja. Ich glaube auch gerade, was die Empathie angeht, auch maßlos unterschätzt.
Tanja Hilbert: Ja, glaube ich auch.
Christopher Salmi: Also man hört ja immer schon, ich habe mir mal den Satz nochmal als Erinnerung aufgeschrieben, wer sich selbst führen kann, kann andere führen. Das ist, das liest du ja schon mal irgendwo auf woanders. Aber ich glaube, was für ein Wumms dahinter steckt und was für eine Energie und Kraft gerade in dieser Selbstempathie, was ja im Übrigen auch für dich da draußen ein Begriff ist, den ja viele noch gar nicht auf dem Schirm haben.
Tanja Hilbert: Nee, genau.
Christopher Salmi: Also ich finde das mal lustig, wenn man selber irgendwie ständig irgendwie über solche Begriffe spricht und dann überhaupt, also es passiert mir zumindest, dass ich dann oft vergesse, dass das noch gar nicht so viele kennen.
Tanja Hilbert: Nee, und ganz verrückt ist mir vor ein paar Wochen aufgefallen, selbst wenn du den Begriff der Empathie mal versuchst, im Internet zu recherchieren, dass es dir auf manchen Seiten tatsächlich passiert, dass du eine Antwort zum Begriff der Empathie bekommst, weil der Begriff der Selbstempathie bis jetzt tatsächlich so unerforscht und so unbekannt ist. Das ist das ganz, ganz spannend.
Christopher Salmi: Absolut.
Tanja Hilbert: Und ich glaube halt schon auch, also du hast jetzt gerade ja so gesagt, dass es einen in so eine andere Kraft bringen kann. Was ich auch glaube oder was ich so den Eindruck habe, was ich am Arbeiten damit in den letzten Wochen nochmal so spüren kann, was mir viel bewusster geworden ist, ist auch dieses Thema der eigenen Klarheit. Also es bringt so eine Ruhe. Es hat Chance, so eine Klarheit zu bringen, dass die Themen ruhiger und klarer werden und daraus, glaube ich, diese andersempfundene Kraft kommt.
Christopher Salmi: Ja. Halten wir mal fest. Erster Punkt, Haltung. Ich gehe mal über zu einem zweiten.
Da sind wir gerade schon dran vorbeigekommen, nämlich dem Punkt der emotionalen Intelligenz. Und da würde ich sagen, vor allen Dingen, ich sag mal, neben dem neben diesem Block und den Inhalten, die wir gerade schon gesagt haben, vor allen Dingen auch im Sinne der kognitiven Empathie. Wir haben ja gerade schon das Wort Empathie besprochen und ich würde jetzt das Kognitive nochmal dran kleben. Also ich, im Sinne, ich verstehe, wie du dich fühlst.
Und im Sinne der emotionalen Intelligenz glaube ich, dass es super wichtig für Führungskräfte ist. Also gerade für Menschen, die Verantwortung für andere Menschen haben. Das können wir noch weiterfassen. Das ist bei Coaches so.
Das ist bei Ärzten so. Das ist bei Psychotherapeuten so, bei Heilpraktiker. Also da können wir ja in alle möglichen Himmelsrichtungen gucken. Alle, die mit Menschen irgendwie zu tun haben, sollten aus meiner Sicht einen hohen Grad an emotionaler Kompetenz haben.
Und dazu gehört für mich, dass ich sehe, was du nonverbal zeigst und auch verstehe, was es bedeutet. Was es bedeutet. Und welche Emotion dahinter versteckt ist. Und was ist eigentlich eine Emotion?
Wie funktioniert denn eine Emotion im Sinne des emotionalen Dreiklangs zum Beispiel? Ich glaube, das ist super wichtig. Ich habe mal drei Beispiele eben, die mir nochmal wichtig waren zu sagen jetzt. Das eine ist, jemand sagt A, zeigt aber B.
Also dass du in der Lage bist, diese Inkongruenz auch zu sehen. Haben wir im Führungskontext und im, ich sag mal, im Kontext Miteinander, auch wenn ich Projektleiter bin oder wenn ich als, ich sag mal, Mitarbeiter verantwortlich bin für irgendein Arbeitspaket und ich gehe zu einem und sage immer, schaffen wir das, läuft das wirklich gut und der sagt, ja, ja, es läuft gut, zeigt aber eine, weiß ich nicht, eine Trauerexpression zum Beispiel, ja. Oder Skepsis. Und du siehst es aber nicht.
Und du glaubst, ja, ja, geil, läuft.
Tanja Hilbert: Ja, weil derjenige das ja gesagt hat.
Christopher Salmi: Ja, genau, weil du nur auf das geachtet hast, was er ausgesprochen hat. Ich meine, das ist auch schon wichtig, Stimme und so weiter zu achten. Also auch ein wichtiger Kanal im Bereich der emotionalen Intelligenz. Aber wenn du wirklich nur, ah ja, da kann man ja, gut, läuft, irgendwie abspeicherst, gehst und drehst dich um und lässt ihn machen und dann kommt irgendwann, weiß ich nicht, der erste, zweite, dritte Meilenstein, Plan wird gerissen, das Projekt scheitert, du hast irgendwie X Euro verballert und verbrannt und dann kommt auf einmal so ans Tageslicht im optimalen Fall, dass es ja dann doch nicht so gut liegt.
So, und jetzt spulen wir das mal einfach mal alles zurück. Du hast es gesehen. Und kannst auf einmal damit empathisch in Resonanz gehen. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass da irgendwas nicht rundläuft.
Zum Beispiel. Sowas zum Beispiel. Ich würde dem noch ergänzen, unausgesprochene Einwände zum Beispiel. Also ich gehe zu meinem Mitarbeiter und sage, so, das und das müssen wir jetzt irgendwie erledigen.
Und er sagt, okay. Zeigt aber Skepsis oder einen Einwand. Oder du hältst eine Präsentation vor einer Gruppe und willst sie davon überzeugen, dass deine Idee jetzt irgendwie, weiß ich nicht, dass dein Projekt Geld bekommt oder dass du so weitermachen kannst oder hey, dass du einen guten Job gemacht hast. Und da sitzen welche in der Gruppe, die nicken.
Und da sitzen welche in der Gruppe, die machen gar nichts. Glaubst du? Zeigen aber eigentlich einen unausgesprochenen Einwand. Was für eine geile Qualität bringst du auf einmal rein, wenn du das aufgreifst?
Tanja Hilbert: Wenn du das lesen kannst, ja.
Christopher Salmi: Ja. Tanja, ich habe das Gefühl, du bist noch nicht ganz bei mir.
Christopher Salmi: So.
Christopher Salmi: Und ich meine, die Reaktion ist halt auch toll. Also da kann ich dir nur empfehlen, auch da draußen in der weiten Welt, wenn du uns jetzt hier zuhörst, das macht einen wahnsinnigen Unterschied. Und es, ich sag mal, ermöglicht auf einmal einen Dialog rund um dein Thema, der so nicht stattgefunden hätte.
Tanja Hilbert: Ja, es ermöglicht, glaube ich, vor allen Dingen auch eine ganz andere Art in Kontakt zu treten. Das ist eine ganz andere Möglichkeit, Kontaktfelder zu eröffnen, mit dem anderen in Kontakt, in eine Bindung zu kommen. Absolut. Und halt auch, glaube ich, einen ganz anderen Gesprächsweg zu finden über das, was du formulieren kannst, was ansonsten unausgesprochen bleibt.
Christopher Salmi: Richtig. Und wenn das kombiniert, genau, wenn das kombiniert ist mit so einem, und da sind wir wieder bei dem Thema Haltung, kombiniert es mit ein paar Prinzipien, die wichtig sind, die du beachtest. Also dass du zum Beispiel mal die Beobachtung von einer Bewertung trennst. Weil ansonsten machen wir das ja sofort.
Wir sehen was, Schublade auf, Schublade zu.
Tanja Hilbert: Großes Coaching-Thema.
Christopher Salmi: Ja, genau. Aber es passiert ja ständig. Und wenn du auf einmal lernst, das voneinander zu trennen. Und ich habe letztens mit, hatte der Dirk Eilert bei LinkedIn einen schönen Beitrag gepostet zu dem Thema genau dieser Trennung.
Die Überschrift habe ich gar nicht mehr genau im Kopf, was es bei mir ausgelöst hat, war, dass es mich daran erinnert hat, dass ich in Workshops zum Beispiel immer gerne zu Teilnehmern sage, pass auf, versuch doch, bei diesem Thema Trennung, Bewertung und Beobachtung, versuch doch mal dieses innere, neugierige Kind wieder zu aktivieren. Ja, das haben wir ja mal alle gehabt. Und ich meine, jeder, der Kinder hat, weiß, dass das für Erwachsene eine wahnsinnige Herausforderung ist, wenn Kinder auf einmal anfangen, 15 Mal warum zu fragen und du irgendwann einfach keine Antwort mehr findest. Das heißt, wir haben das alle in uns.
Und das wieder zu kultivieren und das wieder zu aktivieren, das steckt für mich da ebenso mit drin, weil dann forschst du wirklich und versuchst zu verstehen, wenn du da eine Expression gesehen hast, wenn du siehst, dass die Körpersprache irgendwie, weiß ich nicht, eine Distanzierung zeigt oder sowas, ja, dann erfährst du einfach super viel. Und ich glaube, das ist im Kontakt mit Menschen sehr, sehr wichtig. Neben dem Thema der Wirkung, also wie wirken Farben, wie wirkt meine Kleidung, wie kann ich, also welche nonverbale Wirkungs oder welche nonverbalen Wirkungsmechanismen kann ich benutzen, um eine bestimmte Wirkung zu erzeugen. Im Übrigen, was ist überhaupt mein Wirkungsziel, ja, auch das steckt da so für mich drin.
Und ich glaube, das ist ein, da komme ich wieder zum Anfang irgendwie zurück, ne, da finde ich auch schon wieder keinen Punkt. Super wichtig, weil ich glaube, das ist vielen Führungskräften nicht klar. Was für eine unglaubliche Macht da drin steckt. Also Macht im positiven Sinne jetzt, nicht falsch verstehen.
Es geht hier nicht um, ich durchschaue dich oder ich kann dich beeinflussen oder ich kann dich steuern. Ja, also so ein Quatsch, irgendwie, das gibt es vielleicht auf irgendwelchen Bühnen oder so. Das meine ich nicht, sondern ich verstehe dich wirklich als ganzen Menschen.
Tanja Hilbert: Ja, und ich glaube, da taucht der Begriff der Wertschätzung halt auch wieder mit auf oder den kann man damit wieder verknüpfen, wertzuschätzen, was in dem anderen passiert. Mit einer wertschätzenden Haltung, all das erkennen zu können und zu gucken, wo kann ich Kommunikation verändern, das gemeinsames Erleben, gemeinsames Arbeiten miteinander auf einer ganz anderen und neuen Basis entstehen kann.
Christopher Salmi: Absolut. Es gibt in der Mimikresonanz arbeiten wir gerne mit einer afrikanischen Grußformel „Sawubona", die so bedeutet, ich sehe dich, ich sehe dich als Mensch mit all deinen Bedürfnissen, Gefühlen und so weiter. Und die trifft es auch sehr schön auf den Punkt, das passt sehr gut zu dem, was du gerade gesagt hast.
Tanja Hilbert: Ja, es ist tatsächlich so ein richtiges, also ich sehe dich, ich nehme dich wahr, so wie du bist, mit all diesen Ebenen und Komponenten, die da rein spielen. Ja, super spannend.
Christopher Salmi: Total. Also Punkt 2, Ebene 2, emotionale Intelligenz. Traumhaft. Dritter, hast du vorhin nämlich schon gesagt, die Resilienz.
Ich glaube, ich habe vorhin schon gesagt, bin ich total deiner Meinung. Und ich würde da nochmal anknüpfen an den ganzen Anfang oder an das Thema meiner letzten Folge, VUCA. Also wenn wir merken, und ich glaube, viele Unternehmen merken das und viele auch in der Gesellschaft haben gemerkt, was auf einmal passieren kann. Unternehmen, die auf einmal nicht mehr so klar kalkulieren können, was ihre Kunden jetzt eigentlich machen.
Jeder kann sich heute bei Amazon und Co. irgendwie in Millisekundenschnelle einen Preisvergleich machen. Du musst nicht mehr ins Hotel gehen, du kannst dir Airbnb buchen. Also es ist nicht mehr so gut kalkulierbar, was passiert.
Es hat eine hohe Komplexität, es kann schnell mal irgendwie einen Markt irgendwie durcheinander kommen. Ich kenne das aus dem Telekommunikationsmarkt, ja. Da sind auf einmal nicht mehr nur noch vier Player irgendwie am Start, sondern irgendwie über 200. Wie gehst du als Firma jetzt damit um, wenn dir sowas passiert?
Oder eine Gesellschaft kannst dich noch erinnern, als dieses komische Boot da, das stecken geblieben ist und ganz viele Erzeugnisse irgendwie nicht angekommen sind.
Tanja Hilbert: Ich erinnere mich ganz dunkel.
Christopher Salmi: So Halbleiterkrise, also man kann das alles so weiterführen. Also es gibt also Einflüsse auch bei unseren Ressourcen, bei Politik. Da fallen mir auch so ein paar Kandidaten ein, bei denen du nie weißt irgendwie, was morgen passiert. Also da ist viel, was uns ins Straucheln bringen kann.
Entweder uns persönlich oder so eine ganze Firma, so ein Team, auch eine Führungskraft. Und da glaube ich, kommt dieser Punkt der Resilienz oder nee, ich würde es nochmal anders sagen, ich glaube an der Stelle gewinnt kommt, dieser Punkt, na vielleicht auch so, eine unglaubliche Wichtigkeit. Also der Begriff der Resilienz, weiß ich gar nicht, ob ich das gerade ausgesprochen habe und nicht nur gedacht habe. Ich glaube, das ist ganz wichtig.
Also wie Resilienz, also wie kann ich an meiner eigenen Resilienz arbeiten und wie kann ich Resilienz in dem Team, in dem ich bin, ermöglichen. Oder in der Organisation.
Tanja Hilbert: Absolut. Und ich glaube dem Begriff der Resilienz oder dem Begriff eines resilienten Verhaltens, also sowohl jetzt von Einzelmenschen oder Einzelpersonen und Persönlichkeiten als auch von ganzen Organisationen, damit ganz eng verwoben, ist ja der Begriff auch einer gewissen Flexibilität. Also Dinge anders wahrnehmen zu können, sie flexibler, also die eigene Reaktion darauf flexibler gestalten zu können. Und ich glaube, ich habe mich, du hast ihn eben schon auch namentlicher genannt, auch beim Dirk Eilert, mit dem Thema der Resilienz in den letzten Monaten immer mal wieder beschäftigt und befasst.
Und für mich ist so neben dem eigentlichen Wort der Resilienz der Begriff der Flexibilität, die man sich damit schaffen kann, sowohl für sich selber als auch in einer Organisation, flexibler auf Dinge reagieren zu können. Flexibler mit Krisen umgehen zu können, sich seine Gedanken zu machen und in einer anderen Reaktion damit umgehen zu können. Das ist, glaube ich, ein solcher Mehrwert, den man auf persönliche, aber auch auf Organisationsebene damit erreichen kann. Das ist einer der ganz, ganz wichtigen Punkte, meiner Meinung nach.
Christopher Salmi: Absolut.
Tanja Hilbert: Und wenn wir, du hast es gerade schon gesagt, egal wo man in den letzten Monaten ja fast glaubt, hinzugucken, ob es jetzt die Politik ist, ob es die Wirtschaft ist, ob es der persönliche Dunstkreis ist, ich glaube, es gibt fast nichts mehr, wo uns mehr Resilienz oder selber resilienter zu werden, wo wir es nicht überall gut gebrauchen können.
Christopher Salmi: Ja, absolut. Ich glaube, wenn wir sagen, also wenn wir vom Verfehlen von Kennzahlen in Organisation sprechen, ich bleibe jetzt mal bei dem Kontext, ja, oder durch, wenn wir über finanziellen Druck sprechen oder auch über Bewertungen, die von extern kommen. Ob es deine Kunden sind, ob es die Finanzanalysten sind, ist ja jetzt mal ganz egal. Ja, das ist Realität.
Also da erzählen wir jetzt ja nichts, was viele nicht kennen. Also ich glaube, das ist sehr, sehr klar. Und was aus meiner Sicht eben nicht passieren darf, ist, ich nehme mal die Analogie des Bootes und du bist irgendwie mit deinem Unternehmensboot irgendwie auf hoher See unterwegs, ja, oder als mit deinem kleinen selbstständigen Boot, also mal egal welche Größe jetzt, ja, und da kommt so ein Sturm, dann darf es dir doch nicht passieren, dass du vom Deck gefegt wirst. Ja, da willst du da gut vorbereitet und stabil stehen.
Tanja Hilbert: Und ich glaube, was also zu diesem innere Stabilität, die Flexibilität in der Reaktionsmöglichkeit, was glaube ich wirklich auch noch dazu kommt, ist diese Chance auch an der Stelle wieder, und auch da schließt sich für mich der Kreis zu dem, was wir eben schon gesagt haben, die Chance auf persönliches Wachstum, auch aus diesen Krisen raus, persönlich zu wachsen, als Organisation zu wachsen, ein anderes Selbstbewusstsein zu entwickeln oder weiterentwickeln zu können, zu wissen, über diese Flexibilität, über diese Resilienz, hat man möglicherweise ganz andere Chancen, eine Krise zu meistern und an ihr zu wachsen oder daraus zu lernen und auch noch richtig was mitnehmen zu können. Und auch da glaube ich, gerade in der heutigen Zeit ist das für uns alle was, was gut tut, was hilfreich ist und was wir alle ganz dringend brauchen.
Christopher Salmi: Ja, unbedingt. Unbedingt. Also halten wir fest, Punkt Resilienz. Also Resilienz stärken für sich selbst und auch für die anderen, für die ich unter Umständen auch verantwortlich bin.
Ich bringe mal noch eine vierte Ebene rein und ich nenne sie mal Zukunftsführung. So. Und zwar im Sinne, wie, also ich glaube, wenn du dich jetzt mit dem Thema Haltung, mit dem Thema der emotionalen Intelligenz beschäftigt hast, mit dem Thema der Resilienz, dann haben wahrscheinlich zwischen unseren, also in der Zeit, in der wir uns jetzt hier darüber ausgetauscht haben, schon der ein oder andere mal gedacht, ja, aber es braucht ja auch mal durchaus ein anderes Tool oder ich muss ja auch irgendwie was anderes strukturieren. Also es kann doch jetzt nicht falsch sein und so weiter.
Und ja, ich glaube auch manchmal braucht es andere Tools, manchmal braucht es andere Rituale oder vielleicht auch wirklich eine andere Struktur. Ich habe vorhin so reingeworfen hier die Holokratie oder so Matrix-Organisationsform, du könntest noch die Soziokratie nehmen oder Mischformen daraus, ne? Ja, die sind grundsätzlich schon wichtig und haben alle ihre Berechtigung, finde ich. Ich glaube, die Kunst besteht darin, dass du eben solche Tools zur richtigen Zeit im richtigen Kontext anwendest.
So. Und ich glaube, der Punkt ist super wichtig, dass man sich eben nochmal damit beschäftigt, wenn ich an sowas ran will wie Kultur, wenn ich an sowas ran will wie, weiß ich nicht, Beziehungsgestaltung in Teams oder wenn ich auch an, ich sage mal, auch strategisch mehr, ich sag mal, Leistungsfähigkeit und PS irgendwie auf die Straße bringen will, dann braucht es ja manchmal auch andere Methodiken. Weiß ich nicht, ich nehme mal sowas als Beispiel wie, wie kann ich ein Kanban-Board für dieses Team optimal nutzen und was braucht es denn dafür, damit das gut funktioniert? Zum Beispiel, ja.
Oder wie, an welchen Stellen kann ich Design Thinking als Tool wirklich benutzen, um entweder wirklich neue Innovationen zu finden oder eben Teile daraus zu benutzen, um, weiß ich nicht, das heißt nur Prinzipien, um schneller zu werden oder um noch näher am Nutzer zu sein oder was weiß ich. Also soll jetzt nicht danach klingen, es geht jetzt hier nur um das rein Zwischenmenschliche im Sinne der Kulturarbeit, ja, oder der der rein Führungsarbeit. Nee, es geht natürlich auch um, wie kriegst du die Organisation weiterentwickelt, mit welchen Mechanismen. Aber eben nicht blueprint-artig drüber, sondern wirklich gemessen an, das ist der richtige Kontext dafür.
Und hier probieren wir es mal aus.
Tanja Hilbert: Und ich habe jetzt gerade, während ich dir zugehört habe, gedacht, also das hat jetzt für mich nochmal so greifbar gemacht, dass sich auch nichts davon ja widerspricht. Also auch dieses ganze Thema, weil du ja eben schon mal zum Einstieg auch gesagt hast, da sind die Meinungen so unterschiedlich zu diesem ganzen Thema emotionale Intelligenz und Haltung und und und. Aber ich habe jetzt gerade im Moment, während ich dir zugehört habe, gedacht, das ist so für mich eine schöne Bestätigung dafür, dass es dich gegenseitig unterstützt und dass es kein Widerspruch zueinander ist, sondern dass es eine wunderbare Synergie ist. Und dieses Thema von Haltung, von emotionaler Intelligenz, insbesondere mit dem Begriff einer guten Führung, weil die braucht es ohne Frage ganz häufig, die Führung.
Und dass es kein Widerspruch ist, sondern dass es in sich einfach eine wunderbare Synergie ist. Und ich glaube, dass man in seine Kraft und in seine Möglichkeiten kommt, wenn man das gut miteinander kombiniert.
Christopher Salmi: Absolut.
Tanja Hilbert: Ich glaube, das ist, habe ich jetzt gerade jetzt viel zu mir so auf, während du gesprochen hast. Genau das ist eigentlich der Weg dahin. Und das ist die große Chance dieser Synergie.
Christopher Salmi: Absolut. Ja, und wenn wir jetzt nochmal, ich meine, jetzt haben wir ja vier Ebenen gehabt. Wir haben die Haltung, die emotionale Intelligenz, die Resilienz und Zukunftsführung im Sinne der zukunftsgestaltenden Tools und Ansätze, Rituale, Praktiken. Ich glaube, was was, also was mir zumindest nochmal wichtig ist, wenn wir das mal als Modell nehmen, dann haben wir, glaube ich, jetzt schon gemerkt, dass diese unterschiedlichen Ebenen sich gegenseitig, ich sag mal, beeinflussen, manchmal auch ermöglichen.
Also wenn ich jetzt mal so dran denke, ich nehme als Experte, Führungskraft oder welche Rolle auch immer. Ich nehme jetzt ein neues Ritual. Keine Ahnung, ich nehme mal den Check-in als Beispiel. Ich führe den jetzt ein.
Ich habe den jetzt gerade kennengelernt oder ich kenne den irgendwie, aber Benutzer habe ich ihn noch nicht und ich möchte den jetzt mal einführen. Und das Team, manche sagen, ja, okay, probieren wir mal aus, manche sagen, oh, cool. Und manche sagen, boah, aber das ist doch Zeitverschwendung. Können wir die 15, 20 Minuten nicht für was anderes nehmen?
Wir haben hier so viele inhaltliche Themen zu besprechen, das ist doch Quatsch. Lass uns das doch skippen. Dann mach das ja was mit dir. Und unter Umständen bringt dich das eben zur ersten Ebene zurück, nämlich zur Haltung.
Tanja Hilbert: Zum Haltungsthema zurück.
Christopher Salmi: Weil du auf einmal merkst, oh, also lasse ich mich gerade in den Gedankenkreis der Ablehnenden reinziehen, weil ich eigentlich vielleicht selber noch nicht so dahinter stehe. Oder habe ich es vielleicht auch einfach noch gar nicht genug verstanden, welchen Benefit diese Methodik irgendwie mit sich bringt. Also das bespielt sich dann am Ende des Tages alles gleichzeitig. Oder führe ich das ein und es gibt einen unausgesprochenen Einwand, den ich das sehe.
Und ich merke, ach, Mensch, toll, jetzt kann ich mal mit in Resonanz gehen und mach das. Und es funktioniert gut. Oder es funktioniert noch nicht. Oder ich merke erst später, dass da was war und hab's aber vergessen anzusprechen.
Also irgendwie bringt es dich immer in Kontakt, egal ob du hast, auf welcher Ebene du bist, wieder mit einer anderen Ebene. Also es ist durchaus so ein, irgendwie so ein, so ein, so ein irgendwie zirkuläres, so ein zirkulärer Verlauf und gleichzeitig auch so was Iteratives, finde ich, weil du mit jeder, mit jedem Lauf irgendwie wieder was dazu gewonnen hast, wie du was gelernt hast, und dann mal wieder zurückspringst und mal wieder vielleicht nochmal durchläufst und mal wieder bei dem anderen Punkt andockst, wenn du merkst, wow, ich habe hier ein cooles Tool, aber ich habe das gar nicht jetzt beobachten können, wie die sich fühlen damit, zum Beispiel jetzt.
Tanja Hilbert: Ja, ich finde das Bild so eines Flechtwerks, eines in sich verflochtenen Netzwerks an der Stelle wirklich auch schön. Also dass unabhängig davon, wie die Wechselwirkungen miteinander sind, was möglicherweise davon gut unterstützen kann. Aber dass es am Ende die Chance hat, ein großes Ganzes zu werden, was auch, also wie man auch so klassisch so sagt, mit dem Netz und dem doppelten Boden, der unter was liegt, dass es eigentlich ein Flechtwerk ergibt, was am Ende die Basis sein kann, dass wir stabil und gut stehen können.
Christopher Salmi: Absolut.
Tanja Hilbert: Und ich glaube, dieser Mehrwert, diese Bereicherung der einzelnen Teile miteinander. Das ist, glaube ich, der große, große Mehrwert. Und wie du es gerade beschrieben hast, es können neue Tools sein, es kann grundsätzlich das Thema der Haltung sein, das Ergebnis kann eine größere Resilienz sein, das wechselseitig sich lesen oder sich, du hast eben, finde ich, noch viel schöner gesagt, sich sehen lernen und eine andere Umgangsform miteinander zu kultivieren. Das ist, glaube ich, die große, große Chance, die diese Bereichung auch untereinander hat.
Christopher Salmi: Ja, absolut. Ja, das ist das Herzmodell. Haltung, emotionale Intelligenz, Resilienz und Zukunftsführung. Und du hast gerade das Wort Fundament benutzt.
Und ich finde, das ist eine wunderbare Überleitung in meinen nächsten Punkt oder in unser beider nächsten Punkt, würde ich ja sagen. Denn wir sind ja beide zum Schluss gekommen, es braucht einen Raum, es braucht genau einen Ort, wo Menschen sich eben genau mit diesen Ebenen beschäftigen können. Und das im Rahmen von ganz unterschiedlichen Impulsen und Anreizen und vielleicht auch mal so kleinen Konfrontationen mit sich selber. Und daraus, glaube ich, kann ich schon mal sagen, ist die EMIL-Akademie entstanden.
Wenn ich jetzt hier Feuerwerk in der Hand hätte oder so kleine. Genau, oder was, was schmeißt? Konfetti, dann wäre das jetzt so, es rieselt hier Konfetti runter. Genau, an dich da draußen: Wir haben die EMIL-Akademie gegründet und ganz frisch jetzt auch unsere Webseite gelauncht.
Tanja Hilbert: Was auch ein bisschen erklärt, warum gerade die zweite Hälfte des Jahres so durcherauscht und über uns drüber geflogen ist.
Christopher Salmi: Es könnte damit zu tun haben.
Tanja Hilbert: Das ist meistens ja, wenn man Dinge tut, die viel Freude machen oder die man einfach mit so einer Begeisterung macht, dass man das Gefühl hat, die Zeit verfliegt noch viel mehr.
Christopher Salmi: Ja, da ist was dran, ja, ja. Das wird schon seinen Einfluss gehabt haben. Ja, also die EMIL-Akademie und EMIL ist nicht der Vorname, sondern Emil steht für emotionale Intelligenz und Leadership, also ein Akronym, das versucht, genau diese vier Ebenen, über die wir gerade gesprochen haben, zu kanalisieren und auch irgendwie, ich würde mal sagen, ich will nicht sagen aus Wesentliche zu reduzieren, aber eben mit der große Kraft, die da drin wohnt, irgendwie wieder zu spiegeln. Ist das jetzt gut formuliert?
Tanja Hilbert: Ja, ich finde das wer das beschreibt, ist schon ganz schön. Das ist halt vielleicht hoffentlich die Basis oder der Boden, auf dem die Chance besteht, all das zum Wachsen zu bringen. Und ich glaube tatsächlich mit dem, also das ist ja, immer auch wieder, wenn man es jetzt wieder versucht, ein bisschen mit dem Thema des Coachings zu kombinieren, zu sagen, das ist eigentlich jetzt die Chance, den Raum zu geben und die Basis dafür zu schaffen, dass Wachstum entstehen kann. Über die einzelnen Workshops, über die einzelnen Trainings, die wir da anbieten können, den Leuten die Chance zu geben, sich da wohlzufühlen, sich mal mit sich selber zu challengen, zu wachsen, die Freude mal zu spüren und ja, da was raus mitzunehmen.
Christopher Salmi: Absolut, ja und vor allen Dingen, bei mir hängen noch zwei Begriffe, die würde ich da noch ankleben. Nämlich den einen Begriff der Nachhaltigkeit und der Praxisnähe. Also das ist mir noch wichtig, weil, also ich, das kennst du vielleicht ja auch, es gibt acht Millionen Seminare, Trainings und Impulsvorträge und weiß ich nicht was. Und wie viel, also ging mir ja selber auch schon so, wie viel habe ich konsumiert und bin da rausgegangen und dann fand ich das total geil.
Und dann war ich wieder in meinem Lebenszyklus.
Tanja Hilbert: Dann war's.
Christopher Salmi: Genau. Ja, also, ich meine, ich habe sicherlich auch schon erlebt, dass mich eine Woche später jemand gefragt hat, ne, wie war es denn? Ja, war geil. Und was war so inhaltlich?
Ja, ging um, dann kann ich vielleicht noch die Überschrift.
Tanja Hilbert: Da muss man schon ganz schön überlegen, teilweise.
Christopher Salmi: Ja, und das soll es eben nicht sein. Also uns geht es um Nachhaltigkeit im Sinne, das arbeitet auch noch weiter. Wir bauen da ganz bewusst Dinge ein, die und ermöglichen auch Dinge durch bestimmte Tools, dass du immer wieder in Resonanz damit gehen kannst, immer wieder dran arbeiten kannst, immer wieder nachschauen kannst und natürlich auch das eine oder andere immer wieder besuchen kannst. Und dieses gerade beschriebene Modell, also das Herzmodell, also im Sinne Herz, also Führung mit Herz ist so mein Lieblingsslogan dazu, ist im Grunde das Fundament.
Darauf steht es. Und wenn du auf unsere Webseite gehst, dann wirst du das auch sehen und auch finden. In Kombination mit schon vorhandenen Angeboten. So, vielleicht sagen wir da noch was zu.
Wir haben schon ein paar Termine draußen.
Tanja Hilbert: Ja, wir haben schon ein paar Termine drauf.
Christopher Salmi: Zum Thema Haltung zum Beispiel.
Tanja Hilbert: Ja, starten wir Ende Mai mit einem Wochenende bzw. einer Freitag-Samstag-Veranstaltung am letzten Mai-Wochenende. Und dann gehen wir, dann geht das ja sozusagen nahtlos über.
Christopher Salmi: Ja, genau. Dann machen wir weiter mit der emotionalen Intelligenz.
Tanja Hilbert: Ja, im Juni.
Christopher Salmi: Im Juni, genau. Da kannst du Mimikresonanz kennenlernen. Und zwar nämlich das Basic und das Professional-Modul, was wir da anbieten. Da folgen auch noch weitere.
Es wird auf jeden Fall noch einen Termin rund um die Wirkungskompetenz geben. Also es nennt sich dann Impact, also wo es dann wirklich darum geht, wie kann ich Wirkung aktiv steuern, beeinflussen mit meiner Körpersprache, mit Farben, die ich anhabe, mit Kleidungsstil. Also da leuchten wir da ganz explizit rein, auch wie will ich überhaupt wirken, also was sind überhaupt meine Wirkungsziele, für welchen Kontext und welche Werte stecken da eigentlich dahinter. Damit werden wir uns beschäftigen.
Und es kommt noch ein Modul, das jetzt noch nicht draußen ist, aber das wird auch noch für dieses Jahr kommen, nämlich der Profiler. Also im Sinne Persönlichkeit einschätzen. Dafür tolle Tools an die Hand bekommen, wie ich das machen kann, um dann natürlich auch entsprechend drauf reagieren zu können, beziehungsweise damit in Resonanz gehen zu können.
Tanja Hilbert: Und im Juli bieten wir noch ein erstes Training an zum Thema Resilienz bzw. zum Thema kraftvoller wieder im Alltag durchstarten zu können.
Christopher Salmi: Genau, das ist vielleicht nochmal ein guter Punkt, denn uns ist, ich sag mal, neben der, also ich würde es jetzt mal so formulieren, du kannst ja mal gucken, ob das so auf deinen Kern trifft. Neben der Arbeit an diesen vier Ebenen ist uns das Thema der Prävention für Burnout auch ein großes Anliegen. Und das steckt da ja stark mit drin. Also da leuchten wir ja mit rein.
Also das ist mir zumindest wichtig, nochmal ausgesprochen zu haben, weil die, wir haben ja schon drei Folgen dazu gemacht.
Tanja Hilbert: Ich wollte jetzt gerade sagen, was die Zuhörer ja vermutlich schon kennen aus den Folgen, die wir dazu schon gemacht haben. Auch das haben wir da jetzt nochmal wieder aufgegriffen.
Christopher Salmi: Ja, genau. Also wenn du sie noch nicht kennst, dann empfehle ich dir Folge 1, 2, 3 zum Thema Burnout. Da hör auf jeden Fall mal rein und das werden wir eben aufgreifen, auch durch solche Angebote wie da.
Tanja Hilbert: Ja, ich glaube, das fügt sich da wirklich sehr, sehr schön zu.
Christopher Salmi: Ja, genau. Ja, und da sind wir schon bei Zukunftsführung. Da sind wir tatsächlich noch in der Konzeptionsphase. Da haben wir auch schon einiges im Rucksack, was da kommen wird.
Wir werden eine Leadership Masterclass noch zu Ende konzipieren. Da wirst du irgendwann im Laufe 26 eine Info bekommen, wann wir damit an den Start gehen. Da geht es dann auch um vier Module. Wahrscheinlich vier, vielleicht um fünf, mal gucken.
Und um dann wirklich entlang auch unseres Herzmodells mal eine komplette Journey zu durchlaufen mit all diesen schönen Themen, die wir da mitbringen werden. Genau. Und natürlich auch einzeln buchbare Seminare rund um das Thema Zukunftsführung. So.
Jetzt muss ich mal gerade gucken, habe ich noch irgendwas vergessen? Achso, genau, vielleicht ganz wichtig, trag dich in den Newsletter ein bei uns auf der Seite. Darüber werden wir nämlich die weiteren Termine kommunizieren und auch wenn die neuen Seminare fertig sind und sicherlich auch das ein oder andere noch nice to know im Sinne Aktionen und Gewinnspielen oder irgendwas dergleichen. So.
Und das bringt mich, ich würde mal sagen, ach nee, fast zum Punkt. Vielleicht eins noch, wir machen online und Präsenz. Das haben wir jetzt gar nicht gesagt.
Tanja Hilbert: Genau, gibt es unterschiedliche Varianten zu und für jeden sicherlich was Unterschiedliches dabei. Und also auch, was da vielleicht auch noch zu passt, dass wir ja auch gesagt haben, dass wir in allen Teilaspekten perspektivisch immer online und auch vor Ort anbieten, um einfach zu gucken, was ist das, was der Einzelne braucht, wie kriegen wir Gruppen gut zusammen. Da gibt es jeweils ja auch unterschiedliche Konstellationen.
Christopher Salmi: Ja, absolut, genau. Da ist dann für alle Bedürfnisse ein bisschen was dabei.
Tanja Hilbert: Wir haben jetzt, also ich habe zumindest jetzt auf dem Schirm die Mimiksachen machen wir jetzt erstmal online, aber die kommen auch in Präsenz und kraftvoll im Alltag und das Haltungsthema machen wir jetzt erstmal in Präsenz, werden wir aber ganz sicherlich dann im Anschluss auch als Online-Variante anbieten, sodass wirklich jeder gucken kann, was ist das eigene Bedürfnis und wie funktioniert es für ihn persönlich oder sie persönlich am besten.
Christopher Salmi: Genau. Und umso wichtiger, dass du dich in den Newsletter einträgst da draußen. Und der Ort ist Köln. Genauer Ort kommt dann mit der jeweiligen Anmeldung.
Und als kleines Bonbon oder so, würde ich sagen, haben wir noch hier für die treuen Podcast-Hörer eine kleine Aktion, denn ihr bekommt jetzt einen Aktionscode, nämlich Coachgelaber20. Und mit diesem Aktionscode kannst du bei uns auf der Webseite, wenn du dir ein Training buchst, da gibt es so ein schönes Feld, das heißt aufmerksam geworden durch. Da schreibst du einfach Coachgelaber20 rein und bekommst dann 20% Nachlass bei deinem ersten Training. Also Coachgelaber20, nicht lange warten, lieber schnell buchen, bevor nachher alle Coupons weg sind.
Tanja Hilbert: Bevor es weg ist.
Christopher Salmi: Genau, da kannst du auf jeden Fall nochmal 20% sparen und wir werden auch noch, wir haben so einen kleinen Lostopf aufgestellt. Da werden wir so ein bisschen Merch und kleine Überraschungen verlosen. Wir haben schon so ganz tollen.
Tanja Hilbert: Also wir haben schon losgezogen, wie man sieht.
Christopher Salmi: Genau, wir haben uns schon tollen Merch besorgt, ist auch echt sehr bequem und warm. Und weiteres wird folgen und da werden wir was verlosen. Wir waren jetzt ja auch in der neuen Narrative. Da werden wir sicherlich auch nochmal vielleicht zwei, drei Hefte verlosen.
Also es lohnt sich auf jeden Fall, sich zügig anzumelden. Vor allen Dingen auch für die Newsletter. Ganz, ganz wichtig. Denn ich habe noch einen Termin gerade in Vorbereitung, so einen kleinen Mini-Impuls zum Thema Mimikresonanz.
Da wird es nämlich auch einen kleinen Aktionspreis geben. Also da ganz wichtig auf die Webseite gucken. Ansonsten findest du uns auch bei LinkedIn. Wir haben sogar ein TikTok-Profil.
Auch da könnte man sich schlaumachen. Genau. So. Ich glaube, das war's, ne?
Oder? Haben wir noch irgendwas vergessen?
Tanja Hilbert: Ich glaube, es ist für heute ganz rund und stimmig.
Christopher Salmi: Ja, ne?
Tanja Hilbert: Wir könnten noch dazu sagen, aber ich glaube, man hört es an unseren Stimmen, wenn man uns da draußen hört. Dass wir uns sehr, sehr, sehr auf das freuen, was kommt. Dass wir uns auf unsere Teilnehmer freuen, dass wir uns auf diese gemeinsame Reise freuen. Ja.
Aber ich glaube, ich mag es jetzt gerade schon beim selber sprechen und ich habe es beim Zuhören eben gedacht, dass ich dein Gesicht gesehen habe. Ich glaube, unsere Freude ist durchaus hörbar.
Christopher Salmi: Absolut.
Tanja Hilbert: Insofern, jeder, der es hört, meldet euch gerne an, wenn ihr Interesse habt, wenn noch Rückfragen sind, meldet euch. Wir stehen auch gerne nochmal für ein persönliches Gespräch vorher zur Verfügung. Ja. Und sind ganz, ganz gespannt, wie euch diese Reise gefällt.
Christopher Salmi: Genau, da sind wir wirklich sehr gespannt. Ja, dann erstmal vielen Dank, liebe Tanja, dass du dabei warst wieder.
Tanja Hilbert: Ich danke dir, lieber Chris. Es hat wie immer großen Spaß gemacht.
Christopher Salmi: Das freut mich. Und an dich da draußen. Also ich habe noch eine kleine Mini-Intervention, Mini-Reflexion für dich, die du dir nach dieser Folge direkt anhören kannst, obwohl wir mal wirklich mit so einer kleinen 90 Sekunden, also 90 Sekunden mal vier Logik mal einsteigen in so eine kleine Reflexion zu diesen vier Ebenen des Herzmodells. Dazu lade ich dich recht herzlich ein.
Da kannst du dann gleich reinhören. Da werden wir uns also nochmal mit einer kleinen Reflexionsfrage um das Thema Haltung, emotionale Intelligenz, Resilienz und Zukunftsführung beschäftigen. Und natürlich bekommst du auch so einen kleinen Hinweis, was ist eigentlich so der Punkt bei dieser Reflexion, da werde ich dann auch noch was zu sagen. So, also gerne reinhören.
In dem Sinne ist es Dezember. Wir wünschen euch eine traumhafte, besinnliche, entspannte Weihnachtszeit. Völlig egal, ob ihr Weihnachten feiert oder nicht. Es soll entspannt und schön und hoffentlich mit viel Kontakt zu den Lieben sein, die euch wichtig sind.
Ja, und dann, wenn es dann auch soweit ist, einen tollen Rutsch in dein richtig spannendes, tolles, gesundes, aufregendes neues Jahr 2026.
Christopher Salmi: Wahnsinn.
Tanja Hilbert: Ja, es wird ein bereicherndes Jahr werden.
Christopher Salmi: Definitiv. In dem Sinne, macht's gut, habt eine tolle Zeit und dann freue ich mich, wenn ihr das nächste Mal wieder dabei seid. Bis dann.
Das war eine weitere Folge Coach Gelaber von und mit Christopher Salmi.