Coach Gelaber · Folge 22

Auftakt 2025

Was steht 2025 an – und warum war es so lange still im Podcast? Im Auftakt zum neuen Jahr erzählt Christopher Salmi, warum er eine gesundheitliche Pause brauchte, und gibt Dir einen Ausblick: der Workshop „Kraftvoll im Alltag“ zu Burnout-Prävention, Stress und Achtsamkeit, dazu neue Formate rund um emotionale Intelligenz – vom Antreibermodell über Körpersprache bis zum Beziehungscoaching. Zum Abschluss begleitet Dich eine kurze geführte Neujahrsmeditation in Dein Jahr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Burnout ist kein Randthema: Eine Krankenkassen-Auswertung von 2004 bis 2022 zeigt eine Steigerung von 1033 Prozent bei Krankmeldungen mit Burnout-Bezug – Prävention lohnt sich, bevor Du hineinfällst.
  • Der eintägige Workshop „Kraftvoll im Alltag“ der Organisationsentfalter verbindet Wissen zu Burnout, Stress und Achtsamkeit mit Selbsterfahrung – 2025 gibt es zwei Termine in Köln.
  • Wer sich mit Stress, Achtsamkeit und inneren Antreibern beschäftigt, schärft automatisch die eigene emotionale Intelligenz – und nimmt auch andere Menschen klarer wahr.
  • Gerade weil KI und Digitalisierung um sich greifen, werden die Momente echter Begegnung wichtiger: Achtsamkeit in Beziehungen – ob im Team, in der Partnerschaft oder an der Supermarktkasse.
  • Wenn Worte und Körpersprache nicht zusammenpassen – jemand sagt „mir geht's super“ und zeigt Trauer – ist das ein Signal: Solche Inkongruenzen zu erkennen und anzusprechen, kannst Du trainieren.

Transkript

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Coach Gelaber von und mit Christopher Salmi.

Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Coach Gelaber mit mir, Christopher Salmi. Wir haben ein neues Jahr: 2025. Wahnsinn!

Irgendwie ist dieses letzte Jahr ja im Fluge vergangen, und deswegen möchten wir uns heute auch nochmal ein bisschen Zeit dafür nehmen.

Erst einmal von mir: frohes neues Jahr an dich. Ich hoffe, du hattest eine wunderbare Weihnachtszeit und einen tollen Übergang in dieses neue Jahr. Viel Zeit mit Familie und Freunden und allen, die dir lieb sind und die du gerne um dich herum hast.

Ja, und hoffentlich wird es auch ein erfolgreiches, gesundes und spannendes neues Jahr.

Du hast jetzt länger nichts von mir gehört, und es ist ein bisschen was in der Zwischenzeit passiert. Und es steht natürlich auch ein bisschen was an. Darum soll es auch in dieser Folge hier primär gehen.

Und ganz zum Abschluss gibt es dann noch eine kleine Neujahrsmeditation, die ich dir anbiete – wo ich mich freue, wenn du dir die Zeit nimmst, damit einzutauchen. Du wirst diese Meditation aber auch in einer separaten Folge nochmal finden, damit dann einfacher die Möglichkeit besteht, da nochmal reinzuhören.

Ja, ich fange mal mit dem ersten Punkt an.

Warum hast du jetzt länger nichts von mir gehört?

Das ist im Grunde relativ simpel. Ich hatte es nach der Sommerpause gesundheitlich etwas zerlegt, könnte man sagen. Ja, und das hat ein bisschen Zeit gebraucht, um da wieder in die Kraft zu kommen.

Deswegen freue ich mich auch, dass ich jetzt wieder zu dir sprechen kann, und habe mir auch vorgenommen, in diesem Jahr wieder mehr Folgen aufzunehmen – zu den Themen, die mich eben so beschäftigen oder auch unsere Gesellschaft beschäftigen. Ganz im Sinne des Kosmos des Coachings, der Unternehmens- und Teambegleitung, des Themas Führung und Leadership, Organisationsentwicklung etc. pp. Also ganz viel, was ja auch in den vergangenen Folgen hier mal Thema war. Und auch Gesundheit natürlich, so wie zuletzt auch mit diesem Thema Burnout.

Ja, und das ist auch ein wunderbarer Übergang zu diesem Punkt, was bisher so passiert ist.

Denn wenn du dich erinnerst, habe ich mit der Tanja Hilbert drei wunderbare Folgen aufgenommen zu dem Thema Burnout. Und wir haben uns gedacht: Das Thema ist so wichtig und so relevant, dass es einfach nicht mit diesen Folgen zu Ende sein darf.

Wenn du dich erinnerst und vielleicht an die erste Folge noch denkst, da haben wir auch die ein oder anderen Statistiken mitgebracht. Und ich erinnere mich da noch an eine Auswertung der Krankenkasse im Zeitraum 2004 bis 2022, in der aufgelistet ist, wie sich die Krankheitstage pro 1000 Versicherte in diesem Zeitraum entwickelt haben. Und da sehen wir eben eine Steigerung von 1033 Prozent bei Krankmeldungen, die das Thema Burnout im Gepäck haben.

Also es ist ein ernstes Thema. Und diese Statistiken, wenn man auch diese Grafiken sieht, die steigen immer weiter an, und es wird im Grunde ein immer ernsteres Thema, das es einfach auch zu beleuchten gilt – zum einen. Und zum anderen ist uns wichtig, da noch ein bisschen was zu tun, um Menschen zu helfen, da vielleicht gar nicht erst hineinzufallen. Denn da gibt es gute Möglichkeiten.

Und mit dieser Intention haben wir dieses Thema Burnout und Burnout-Prävention und Stress, Achtsamkeit mal in ein Konzept gegossen und haben daraus eine kleine eintägige Inspirationslernreise designt: nämlich einen Kraftvoll-im-Alltag-Workshop, den wir im letzten Jahr pilotiert haben – mit einer wirklich wunderbaren Gruppe.

Es war wirklich, wirklich, wirklich sehr toll. Also wenn jetzt einer von den Leuten das hört, dann nochmal herzlichen Dank für diese wunderbare Zeit. Es war so viel Offenheit und Vertrauen, Neugier, Interesse, Mut im Raum – das war wirklich inspirierend.

Wir haben uns mit vielen Dingen beschäftigt an diesem Tag. Das mag man ja auch nicht unterschätzen: Wenn man sich mit so einem Thema beschäftigt, denkt man, da geht man mal hin, hält sich das mal an, geht entspannt weg, und danach kann man nochmal eine Party machen. So ist es häufig nicht, denn es ist sehr anstrengend und fordert viel Energie.

Zum einen wegen dem Input. Wir haben uns damit beschäftigt: Was ist denn eigentlich jetzt nochmal konkret Burnout? Und wann ist es denn jetzt eigentlich ein Burnout, und wann ist es eine Depression? Wie grenzt sich das eigentlich ab? Welche Definitionen gibt es denn da überhaupt? Was sind Symptome? Also: Wie kann ich eigentlich erkennen, ob es jetzt irgendwie ein Burnout ist oder nicht? Woran mache ich das fest?

Wir haben uns mit Stress beschäftigt. Also: Was ist Stress jetzt eigentlich? Wie wird das ausgelöst? Was passiert da neurowissenschaftlich bzw. neuronal und in unserem Körper? Was springt denn da in unserem Gehirn eigentlich wie an?

Dann haben wir uns mit Achtsamkeit beschäftigt – und zwar nicht nur dadurch, dass wir Achtsamkeitsübungen gemacht haben und so kleine Experimente, sondern dass wir auch mal dahin geschaut haben, was die Wissenschaft eigentlich sagt. Also: Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es jetzt eigentlich zu diesem Thema Achtsamkeit? Was passiert denn da in unserem Gehirn und in unserem Körper?

So, und wenn man diesen ganzen Input allein schon nimmt, was ja wirklich eine kognitive Anstrengung ist – gerade wenn dich das Thema interessiert, dann bist du voll dabei und willst natürlich auch nichts verpassen, und dann ist das per se erstmal schon mal anstrengend. Jeder, der schon mal in einer Vorlesung gesessen hat bei einem total interessanten Thema, oder wenn du dich an die Schulzeit erinnerst – du hattest einen tollen Lehrer, boah, der war immer so inspirierend – dann hast du auch gemerkt, da bist du auch irgendwie platt danach. Und so ist es natürlich an so einem Tag auch. Das soll man gar nicht unterschätzen.

Aber zurück zu dieser Gruppe, zu diesem Pilot: Das war wirklich wunderbar. Das hat uns zum einen sehr viel Energie gespendet. Das ist natürlich für uns auch energieaufwendend, aber der Payback ist enorm, wenn das so läuft wie in dieser Gruppe. Das war wirklich richtig, richtig toll.

Es gab sehr gutes Feedback und hat uns auch darin bestätigt, damit weiterzumachen. Und wir mussten ehrlich gesagt fast gar nichts anpacken. Das soll jetzt gar kein Eigenlob sein – es hat sich einfach gezeigt: Das Thema ist super wichtig, und es macht total Sinn, sich intensiv damit zu beschäftigen.

Ja, und deswegen gab es jetzt schon einen ersten Termin in diesem letzten Jahr, im November, an einem Freitag, von 13 bis 20 Uhr angesetzt.

Das heißt – auch für dich schon mal als kleiner Teaser: Wir werden auch in diesem Jahr wieder zwei Termine anbieten. Der erste Termin war jetzt so zum Startpreis, und jeder kann buchen und so weiter. Aber wenn voll, ist es voll.

Also wenn dich das Thema interessiert oder du jetzt schon merkst: „Oh, spannend, das könnte aber auch interessant sein für den oder die“ – oder du bist Führungskraft und denkst jetzt schon: „Ach Mensch, das wäre doch auch für mein Team mal toll“ – dann sei dir jetzt schon mal gesagt: Die Plätze sind begrenzt, und du musst dich ranhalten. Wir werden die Termine, ich denke mal, in den nächsten ein, zwei, drei Wochen veröffentlichen und dann auch direkt buchbar machen. Und dann halte dich ran.

Meine kleine Empfehlung: Wenn du wirklich Führungskraft eines Teams bist und jetzt der Meinung bist, das sollte mein ganzes Team mal machen, dann komm wahrscheinlich lieber erstmal separat auf uns zu, schreib mich an – ich sage gleich auch nochmal eine E-Mail-Adresse – dann versuchen wir da gerne auch was Individuelles möglich zu machen. Das ist dann auch kein Thema. Daran soll es nicht scheitern. Da ist uns die Wirkung und die Intention erstmal viel wichtiger.

So. Also erstmal zu diesem Tag: Schau, wenn dich das interessiert, gerne auf der Seite organisationsentfalter.de vorbei. Dieses Angebot nennt sich „Kraftvoll im Alltag“. Du findest jetzt auch noch Informationen auf dieser Seite der Organisationsentfalter – nochmal so eine ganz grobe kleine Beschreibung, was wir da tun, was wir uns angucken, und auch nochmal den Link zu den Podcast-Folgen zum Thema Burnout.

Also auch da kannst du nochmal teilen, wenn du meinst: „Ey, da habe ich jemanden, für den könnte das interessant sein, aber der oder die hat sich damit noch gar nicht beschäftigt“ – dann gerne auch die Folge teilen. Das ist vielleicht auch ein guter erster Einstieg, um überhaupt mal so ein bisschen reinzuhören: Worum geht es eigentlich in diesem Thema Burnout? Das ist ja so ein Begriff, der an manchen Stellen ja schon ein bisschen schwierig ist, oder mit dem vielleicht auch der ein oder andere noch nicht so richtig viel anfangen kann – weil er ja auch sicherlich an manchen Stellen nicht so verwendet wird, wie es eigentlich dem Begriff gerecht wird. Das will ich gar nicht ausschließen.

Also: „Kraftvoll im Alltag“, so ist der Name dieser Inspirationslernreise. Wie gesagt, organisationsentfalter.de – da findest du dann die neuen Termine und kannst es auch direkt buchen. In den nächsten ein, zwei, drei Wochen geht der nächste Termin raus. Wir werden aller Wahrscheinlichkeit nach einen Termin im ersten Halbjahr machen und einen Termin im zweiten Halbjahr. Plätze, wie gesagt, begrenzt – deswegen halte dich ran.

Und da findest du dann auch den Preis, den Ort, den Tag, die Uhrzeit. Ich kann jetzt, glaube ich, schon mal sicher sagen: Es ist wieder in Köln. Es wird wahrscheinlich auch wieder ein Freitag sein, vielleicht mal alternativ noch ein Samstag – da müssen wir nochmal ein bisschen gucken. Und dann werden wir uns damit beschäftigen. Da freue ich mich schon sehr drauf. Also wirklich ein sehr kraftvoller Tag.

Gut, jetzt lass mich überlegen, ob ich zu diesem Tag alles gesagt habe. Ich hoffe zumindest. Ansonsten einfach gerne fragen.

Ach genau, das will ich noch anschließen: Wenn du Führungskraft bist und jetzt meinst: „Mensch, wäre ja auch mal toll für mein Team, aber der Tag passt nicht“ – oder du hättest gerne ein individuelles Angebot, oder ihr wollt es bei euch machen, oder was weiß ich: Dann schreib uns einfach an [email protected] oder ruf an. Auch das ist möglich. Da werden wir dann gerne mit dir versuchen, eine Lösung zu finden. Da sind wir für alles offen und sprechen dann mit dir ab, was da geht und was nicht geht.

Genau. So viel erstmal zu diesem Kraftvoll-im-Alltag-Workshop bzw. dieser kleinen Inspirationslernreise.

Ja, und die Organisationsentfalter waren jetzt hier in diesen Podcast-Folgen wahrscheinlich noch gar nicht so häufig Thema. Das wird sich in diesem Jahr wahrscheinlich auch nochmal ändern. Also wir werden da nochmal häufiger drüber sprechen – da werde ich dann wieder Gäste und Besucher haben, mit denen ich darüber sprechen kann.

Ich freue mich erstmal riesig darüber, dass die Tanja Hilbert jetzt auch ein Mitglied unserer Organisationsentfalter ist. Das ist richtig cool. Liebe Tanja, wenn du das hörst: nochmal herzlich willkommen. Richtig cool, dass du dabei bist. Da freue ich mich richtig drauf.

Und ich freue mich auch schon richtig auf diese Tage, an denen wir diesen Workshop „Kraftvoll im Alltag“ anbieten. Eine ganz wichtige Mission und ganz viel Inspiration dabei – und auch ein bisschen was zum Mitnehmen. Also ja, das wird toll.

Im Übrigen, vielleicht noch für meine lieben Podcast-Hörer: Es wird auch noch ein kleines Goodie geben. Einen kleinen Rabattcode für einen dieser Workshops. Da bleib einfach ordentlich beim Hören dabei. Wenn die Termine dann raus sind, werde ich hier noch ein kleines Neujahrsgeschenk mitbringen, sodass ein erster Besuch bei uns ein bisschen rabattiert ist. So, aber das nur als kleiner Teaser.

Was steht generell sonst noch so an?

Also neben dem Kraftvoll-im-Alltag-Workshop werden wir natürlich auch weitermachen. Es gibt, ich würde mal sagen, drei weitere Dinge, die sich so ein bisschen um das Thema der emotionalen Intelligenz drehen.

Wenn du dich mit diesem Thema Burnout und Stress und Achtsamkeit, mit der neurowissenschaftlichen Seite, mit Methodiken und Ansätzen, mit so inneren Motivatoren und Treibern beschäftigt hast, schärft das nicht nur deine eigene Wahrnehmung, sondern eröffnet dir auch nochmal eine ganz andere Möglichkeit der Wahrnehmung bei anderen. Also du schärfst damit automatisch auch deine eigene emotionale Intelligenz.

Und das ist super wichtig. Gerade in dieser Zeit, in der KI so auf dem Vormarsch ist, die Digitalisierung immer weiter um sich greift, Menschen noch mehr im Homeoffice sitzen oder vielleicht auch noch weniger rausgehen. Ich glaube, die Jahre nach 2020 haben auch immer noch ihre Spuren hinterlassen. Und Menschen kommen wahrscheinlich an manchen Stellen einfach noch weniger zusammen.

Und wenn Technologie immer weiter um sich greift, dann ist es aus meiner Sicht umso wichtiger, dass wir die Momente, in denen wir zusammenkommen, in denen wir uns treffen, in denen wir kommunizieren, in denen wir unsere Beziehungen pflegen, bewusst gestalten. Und damit meine ich jetzt nicht nur die partnerschaftlichen Beziehungen – liebevoll sind sie hoffentlich alle, die partnerschaftlichen Beziehungen – sondern auch die Beziehung zu unseren Kollegen, zu unseren Mitarbeitern, zu unseren Bekannten. Oder vielleicht auch einfach nur die Beziehung zu der netten Verkäuferin oder dem netten Verkäufer im Supermarkt.

Deswegen ist es wichtig, dass wir da achtsam miteinander sind, dass wir Dinge auch sehen – auch wenn mal was nicht kongruent ist. Und da hilft uns einfach das Training und die Schärfung unserer eigenen emotionalen Intelligenz. Und damit werden wir uns in diesem Jahr auch intensiv beschäftigen.

Da ist der Kraftvoll-im-Alltag-Workshop so ein erster Schritt, der sehr viel Selbsterkenntnis beinhaltet und gleichzeitig aber auch schon mal das erste Türchen öffnet – für das Spüren und Erkennen auch bei anderen. Wir werden damit weitermachen.

Ich werde zu dem Antreibermodell ein Video aufnehmen und werde das mal erklären. Was ist das Antreibermodell? Es kommt aus der Transaktionsanalyse, das kann ich dir schon mal sagen. Da werde ich mal ein Video zu machen – und auch eine Folge. Vielleicht passiert auch beides in einem. Ich muss mal gucken, wie ich das so hinbekomme, dass ich es auf der einen Seite zeige und gleichzeitig aber auch so erkläre, dass es auch jemand versteht, der es nur hört. Ob mir das gelingt, weiß ich noch nicht. Aber darum soll es auf jeden Fall gehen: Was ist das Modell?

Denn es ist erstmal sowieso ein super interessantes Modell für den nächsten Schritt in puncto emotionale Intelligenz. Also: Welche Antreiber gibt es denn da überhaupt? Und wie machen die sich bemerkbar, auf verbale und nonverbale Art?

Und das ist natürlich auch super interessant für das Thema der nonverbalen Marker. Denn auch das wird ein weiteres Element sein in diesem Jahr: Wie kann ich eigentlich Mimik und Gestik erkennen? Welche kulturübergreifenden Signale gibt es denn da eigentlich? Wie sehen die aus? Und zu welcher Emotion gehören die eigentlich?

Auch das wird es in diesem Jahr geben: ein neues Training zum Thema Mimik und Gestik, zum Thema Körpersprache – zum Erkennen, und auch dazu, wie ich damit in Resonanz gehe.

Ich gebe dir mal ein Beispiel. Du bist jetzt Führungskraft, du hast ein Team, du machst Mitarbeitergespräche – vielleicht einmal im Jahr, vielleicht häufiger, keine Ahnung, wie das eben so bei dir ist. Und du sitzt in diesem Gespräch, und dein Mitarbeiter sagt auf die Frage, wie es ihm geht: „Ja, mir geht's super.“ Und du erkennst aber: Hm, während er das sagt, zeigt er Trauer.

Und was macht man damit jetzt?

Also zum einen ist es erstmal wichtig, das überhaupt zu erkennen. Denn das bedeutet ja erstmal: Obwohl er sagt, ihm geht's gut, zeigt er im Gesicht etwas ganz anderes. Und eigentlich ist das doch ein Typ, der ist doch immer super eifrig und super schnell. Also der hat irgendwie so einen Antreiber, dass er sich immer beeilen will. Das konntest du schon relativ gut erkennen, weil du schon verstanden hast, welche Aussagen von diesem Menschen kommen und wie er sich verhält – und auch, welche sonstigen nonverbalen Dinge er so zeigt. Und das hat sich irgendwie verändert.

Und deswegen fragst du ihn: „Wie geht's dir eigentlich?“ Und dann sagt er: „Ja, mir geht's super“ – und du siehst aber Trauer. Ja, und was kannst du nun tun?

Und in diesem Trainingsangebot rund um Körpersprache wird es also darum gehen, das überhaupt erstmal zu erkennen – also zu verstehen: Welche Signale gibt es denn da? Wie kannst du das dekodieren? Und wie kannst du damit in Resonanz gehen? Also: Was machst du jetzt, wenn du erkannt hast, dass da irgendwas nicht ganz kongruent ist – also das Gehörte nicht zu dem Gesehenen passt?

Ja. Und ein weiteres Angebot, das auch in diese Richtung geht – also in die Richtung der emotionalen Intelligenz – bezieht sich allerdings auf Partnerschaften. Auch dazu werde ich eine Folge machen. Das wirst du dann auch nochmal hören können, ganz konkret, worum es da eigentlich geht. Aber ich habe ein kleines Tool, einen kleinen Prozess, der sich auf Partnerschaften fokussiert, bei denen es nicht mehr so gut läuft.

Also wenn du jetzt in einer Partnerschaft steckst und denkst: „Mann, das läuft nicht“ – du merkst, Bedürfnisse bei dir werden nicht erfüllt, und ihr streitet euch häufig. Und du merkst auch irgendwie: Naja, bei der anderen Person ist es ja auch nicht mehr so in Ordnung. Also ihr habt irgendwie ein Thema, ihr kommt aber da nicht weiter und bekommt es nicht gelöst – dann würde es sich ja total lohnen, mal über die Beziehungswelt zu sprechen.

Und wenn du dir die Frage stellst: Habe ich mit meiner Partnerin oder mit meinem Partner eigentlich schon mal darüber gesprochen, was eine gesunde Beziehung eigentlich ist? Wie die aussieht? – Viele beantworten das mit Nein.

Und darum soll es in diesem Tool, in diesem Prozess auch gehen. Also ein Partner-Coaching sozusagen, ein Beziehungscoaching, das gar nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, aber Klarheit schaffen kann – und zwar auf beiden Seiten. Und dann seid ihr natürlich wieder am Drücker: Was macht ihr damit? Welche Themen werden da sichtbar?

Und da freue ich mich total drauf, dir das zu erzählen und auch kurz zu zeigen, wie das so funktioniert, wie ihr das erarbeiten könnt und was da wichtig ist. Auch das wird in diesem Jahr kommen.

So. Also: „Kraftvoll im Alltag“ – Workshop und Inspirationslernreise. Eine Folge und ein Video zum Thema Antreibermodell. Körpersprache lernen und verstehen. Und Beziehungswelt.

Also, einiges steht an. Ich freue mich da total drauf. Vor allen Dingen auch auf deine Reaktion, wenn du eins dieser Dinge konsumiert hast oder dich damit beschäftigt hast – gehört, gesehen, mitgemacht, wie auch immer. Da freue ich mich total drauf und bin auch selber total neugierig, wie die Reaktionen in den jeweiligen Prozessen so sind. Macht mir nämlich auch sehr viel Spaß.

So, also: emotionale Intelligenz, so ein bisschen das Oberthema in diesem Jahr.

Ja, und das war's nun. Einiges, was ansteht. Und ich hatte es zu Beginn ja schon angeteasert: Diese Folge wird ihren Abschluss finden mit einer kleinen Neujahrsmeditation für dieses neue Jahr 2025.

Und lass mich eins noch sagen – vielleicht hatte ich es zu Beginn auch schon mal gesagt: Ich werde diese kleine fünfminütige Neujahrsmeditation auch in eine separate Folge packen. Also du hast dann die Möglichkeit, dir das auch nochmal anzuhören, oder es auch einfach später anzuhören – und brauchst jetzt nicht die ganze Folge nochmal zu hören oder wild herumzuspulen und zu suchen, wo genau der Start ist. Da mach dir keinen Kopf: Ich packe das einfach in eine separate Folge, und dann kannst du da reinhören oder nochmal reinhören, wie auch immer das für dich gut ist. Gut.

Neujahrsmeditation

Dann jetzt erstmal herzlich willkommen zu unserer fünfminütigen Neujahrsmeditation zu diesem neuen Jahr.

Lass uns das Jahr beginnen, voller Klarheit, Fokus und Energie.

Diese Meditation ist eine Einladung, ganz bei dir selbst anzukommen und die Intention für 2025 zu setzen. Oder die Idee für dieses Jahr.

Deswegen nimm dir diese wenigen Minuten nur für dich.

Setze oder lege dich bequem hin, such dir einen Ort, wo du für dich sein kannst.

Schließe deine Augen, wenn du magst, und bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.

Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und lasse ihn langsam durch den Mund wieder ausströmen.

Und noch einmal tief einatmen und ausatmen.

Spüre, wie sich dein Körper mit jedem Atemzug mehr entspannt.

Lenke deine Aufmerksamkeit auf den jetzigen Moment.

Alles, was vergangen ist, darf losgelassen werden.

Alles, was vor dir liegt, darf für einen Moment ruhen.

Es gibt nur das Hier und Jetzt.

Spüre den Raum um dich herum. Die Unterlage, die dich stützt, und den Fluss deines Atems.

Wiederhole in deinem Geist: „Ich bin hier, ich bin bereit.“

Denke an drei Dinge, für die du im vergangenen Jahr dankbar bist. Das können kleine oder große Momente sein, was auch immer dir einfällt.

Fühle, wie sich ein Gefühl der Dankbarkeit in deinem Körper ausbreitet.

Nimm es wahr und lass dieses Gefühl größer werden und durch deinen ganzen Körper fließen.

Nun lade ich dich ein, eine Intention, eine Idee für das neue Jahr zu setzen.

Frage dich: Was möchte ich in 2025 erleben, erschaffen oder loslassen?

Vielleicht ist es ein Wort, ein Gefühl oder ein klarer Gedanke.

Bringe deine Aufmerksamkeit langsam wieder zu deinem Atem.

Nimm drei tiefe Atemzüge. Vier Sekunden ein und sechs Sekunden aus.

Vier Sekunden ein und sechs Sekunden aus.

Verbinde dich wieder mit deinem Körper, während du diese drei tiefen Atemzüge nimmst.

Spüre deine Hände, deine Füße.

Und wenn du bereit bist, öffne sanft deine Augen, in deinem ganz eigenen Tempo.

Sei willkommen in diesem neuen Jahr. Genieße die Zeit, die du dir geschenkt hast.

Du hast jetzt einen kleinen Moment der Klarheit und Ruhe geschaffen, um dein Jahr mit voller Energie und Ausrichtung zu beginnen.

Und ich freue mich drauf, 2025 mit dir gemeinsam hier wieder in vielen Folgen tolle Themen zu beleuchten – und wünsche dir jetzt noch einen ganz entspannten Tag.