Business-Coaching · Für Unternehmen und ihre Menschen
Business-Coaching. Sie ermöglichen es, ich halte den Raum.
Was Business-Coaching bei mir bedeutet
Die meisten Angebote für Unternehmen sind Gruppenformate: ein Thema, ein Tag, zwölf Teilnehmende. Das kann sinnvoll sein, ist aber etwas anderes als das, worum es hier geht. Business-Coaching ist in diesem Fall ein Einzelcoaching. Sprich eine Person, ein Anliegen, 60 bis 90 Minuten und ohne Zuhörer. Was in dieser Zeit passiert, richtet sich nach dem, was die Person mitbringt, nicht nach einem festen Programm.
Der Unterschied zu meinem übrigen Angebot liegt nicht im Coaching selbst, sondern in der Konstellation: Es gibt drei Beteiligte statt zwei. Sie als Unternehmen ermöglichen den Rahmen und tragen die Kosten, die Person arbeitet, und ich halte den Raum. Inhaltlich arbeite ich emotionsfokussiert, mit der emTrace®-Methode als Rückgrat, ergänzt um einen systemischen Blick auf Rollen und Strukturen sowie um das Mimikresonanz®-Framework für das, was im Gespräch nonverbal passiert.
Warum der Abstand zum Arbeitsplatz hilft
Das Coaching findet nicht bei Ihnen im Haus statt, sondern in meiner Praxis in Bonn-Bad Godesberg oder online. Das ist kein organisatorischer Kompromiss, sondern Absicht. Wer über den eigenen Chef, über eine Rolle, die zu eng geworden ist, oder über die Angst vor der nächsten Prüfung sprechen soll, tut das nicht in einem Besprechungsraum, an dessen Tür gleich jemand vorbeigeht.
Dazu kommt, dass niemand mitbekommt, wer wann geht. Ein Termin im Kalender, der extern heißt, wirft keine Fragen auf. Ein Coach, der im dritten Stock ein Zimmer belegt, schon. Diese Diskretion ist für viele Coachees die Voraussetzung dafür, dass sie das Angebot überhaupt annehmen.
Online ist dabei keine Notlösung. Emotionsfokussierte Arbeit funktioniert im virtuellen Raum zuverlässig, und für Menschen mit vollen Kalendern entscheidet der Wegfall der Fahrzeit oft darüber, ob Coaching stattfindet oder dreimal verschoben wird, bis es niemand mehr anspricht. Häufig ist eine Mischung das Praktischste: der Einstieg vor Ort, die weiteren Sitzungen online.
Für wen Unternehmen buchen
Für Auszubildende und Studierende, bei denen die Prüfung zum Nadelöhr wird: fachlich sitzt alles, und in der mündlichen Prüfung ist der Kopf leer. Aufschieben vor der Abschlussarbeit, Panik vor der Präsentation, Blackouts, die sich mit jedem Mal verfestigen. Hier ist Coaching oft der kürzeste Weg zwischen einem gefährdeten und einem gehaltenen Abschluss.
Für Mitarbeitende in Schlüsselrollen, an denen viel hängt und die deshalb selten offen sagen, wenn es eng wird. Für Fach- und Führungskräfte, die unter Druck führen sollen und dabei selbst niemanden haben, mit dem sie offen sprechen können. Für Menschen in einem Rollenwechsel, deren Aufgabe sich schneller verändert hat, als ihr Bild von sich selbst. Und für alle, bei denen Sie als Arbeitgeber früh merken, dass etwas kippt – zu einem Zeitpunkt, an dem noch alles läuft.
Nicht gedacht ist es als Werkzeug, um ein Personalproblem wegzudelegieren. Wenn eine Führungsentscheidung ansteht, ersetzt Coaching sie nicht. Und wenn eine Person nicht will, wird sie höflich teilnehmen und nichts verändern. Beides sage ich Ihnen im Erstgespräch, wenn ich es sehe.
Vertraulichkeit: der wichtigste Punkt
Bei einem Business-Coaching zahlt jemand anderes als der, mit dem ich arbeite. Diese Konstellation entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, und zwar vor der ersten Sitzung. Deshalb machen wir sie explizit, statt sie stillschweigend zu übergehen.
Wir arbeiten mit einem sogenannten Dreieckskontrakt: Auftraggeber, Coachee und ich legen zu Beginn gemeinsam fest, woran gearbeitet wird und woran man merken würde, dass es sich gelohnt hat. Diese Zielrichtung kennen alle drei. Danach trennen sich die Ebenen.
Sie als Auftraggeber erfahren: dass die vereinbarten Termine stattgefunden haben, wie viele es waren, und ob aus meiner Sicht weiter gearbeitet werden sollte. Sie erfahren nicht: worüber gesprochen wurde, wie ich die Person einschätze, oder was ich Ihnen personalseitig raten würde. Ich erstelle keine Berichte, gebe keine Empfehlungen zu Beförderungen oder Trennungen ab und stehe für Personaldiagnostik nicht zur Verfügung.
Das ist keine Zurückhaltung aus Prinzipienreiterei. Ein Coachee, der damit rechnet, dass etwas zurückfließt, arbeitet nicht – er präsentiert. Die Stunde ist dann trotzdem bezahlt, aber wirkungslos. Die Grenze schützt Ihre Investition genauso wie die Person.
Rahmen und Investition
Am Coaching selbst ändert sich nichts, wenn ein Unternehmen es ermöglicht – an der Abrechnung schon. Für Firmenkunden gilt ein einheitlicher Satz von 185 EUR je 60 Minuten, unabhängig vom Thema und davon, wer gecoacht wird. Das Erstgespräch von 15 bis 20 Minuten ist kostenfrei und unverbindlich.
Ob Sie einzelne Sitzungen buchen oder ein Stundenkontingent vereinbaren möchten, klären wir im Erstgespräch. Die Rechnung geht an das Unternehmen, wahlweise pro Sitzung oder als Paket/Kontingent gesammelt. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht; wir vereinbaren von Block zu Block.
Meine niedrigeren Sätze für Studierende, Auszubildende und Privatpersonen gelten weiterhin dort, wo Menschen ihr Coaching selbst bezahlen. Eine Übersicht dazu finden Sie auf der Angebotsseite.
Wie Sie das im Unternehmen anbieten
Drei Dinge entscheiden erfahrungsgemäß darüber, ob das Angebot angenommen wird. Erstens: Sagen Sie klar, dass es ein Angebot ist und keine Maßnahme. Der Unterschied klingt klein und ist für die betroffene Person riesig. Zweitens: Klären Sie vorab, ob die Termine in der Arbeitszeit liegen. Wer das selbst herausfinden muss, fragt lieber nicht. Drittens: Teilen Sie konkret mit, was Sie erfahren werden und was nicht. Solange das offen ist, geht die Person davon aus, dass alles zurückfließt.
Praktisch reicht ein kurzer Hinweis auf diese Seite und die Information, dass das Erstgespräch kostenfrei ist. Melden können sich Sie oder die Person selbst – beides funktioniert. Wenn die Person sich meldet, halte ich lediglich Rücksprache mit Ihnen zur Kostenzusage, nicht zum Anliegen.
Sechs Anlässe, die typisch sind
Prüfungs- und Präsentationsstress
Auszubildende und Studierende, die fachlich sitzen und in der Prüfung trotzdem leerlaufen. Blackout, Aufschieben, die Nacht davor. Wir arbeiten an der Reaktion, nicht am Lernstoff. Mehr dazu auf der Pillar Stresscoaching.
Auftritt und Wirkung
Vorstandsrunde, Betriebsversammlung, entscheidender Kundentermin. Die Inhalte stimmen, die Wirkung bleibt dahinter zurück. Es geht um Präsenz, Körpersprache und Überzeugungskraft, nicht um bessere Folien. Mehr dazu unter Emotionscoaching Bonn.
Neue Rolle, altes Muster
Erste Führungsaufgabe, größerer Bereich, Wechsel in eine andere Einheit. Der Titel ändert sich schneller als das innere Bild von sich selbst. Mehr dazu unter Emotionale Blockaden.
Führen unter Dauerdruck
Entscheidungen im Takt, Verantwortung ohne Pause, und irgendwann fällt die Anspannung auch abends nicht mehr ab. Wir arbeiten an der Reaktion, nicht am Kalender. Mehr dazu unter Stresscoaching.
Konflikte, die nicht kalt werden
Mit dem Team, mit der eigenen Führungskraft, mit einer Kollegin auf gleicher Ebene. Nach außen sachlich, innen seit Monaten unter Strom. Mehr dazu auf der Pillar Emotionscoaching.
Erschöpfung, bevor sie ein Fall wird
Der Punkt, an dem noch alles läuft, aber nichts mehr trägt. Genau hier ist Coaching am wirksamsten und am günstigsten, für beide Seiten. Mehr dazu unter Über meine Arbeit.
So läuft die Zusammenarbeit
1. Erstgespräch mit Ihnen
15 bis 20 Minuten, telefonisch oder per Zoom, kostenfrei. Sie schildern die Ausgangslage, ich sage Ihnen offen, ob Coaching hier das passende Mittel ist oder etwas anderes.
2. Zielrichtung zu dritt klären
Auftraggeber, Coachee und ich legen gemeinsam fest, woran gearbeitet wird und woran man merken würde, dass es sich gelohnt hat. Danach gilt Vertraulichkeit.
3. Kennenlernen mit dem Coachee
Ein kurzer Termin ohne Auftraggeber. Die Person prüft, ob sie mit mir arbeiten möchte, und darf ohne Begründung absagen. Freiwilligkeit ist keine Formalie, sondern Voraussetzung.
4. Sitzungen in der Praxis oder online
60 bis 90 Minuten in Bonn-Bad Godesberg oder per Zoom, im vereinbarten Rhythmus. Meist zunächst alle zwei bis drei Wochen, später in größeren Abständen. Der Coachee bucht die Termine selbst.
5. Zwischenstand und Abschluss
Nach einem vereinbarten Block schauen wir, was sich verändert hat. Was davon an Sie zurückgespiegelt wird, entscheidet der Coachee, nicht ich.
Klare Grenzen
Business-Coaching ist keine Psychotherapie und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Es ist kein Bestandteil des Betrieblichen Eingliederungsmanagements, keine Personaldiagnostik und kein Assessment. Es ersetzt auch keine Führungsentscheidung und keine Konfliktklärung, die in die Linie gehört. Wenn im Verlauf deutlich wird, dass etwas anderes gebraucht wird, sage ich das, Ihnen im Rahmen dessen, was vereinbart ist, und dem Coachee direkt.
Häufige Fragen von Unternehmen
Was kostet Business-Coaching?
Für Firmenkunden gilt ein einheitlicher Satz von 185 € je 60 Minuten – unabhängig davon, wer gecoacht wird und um welches Thema es geht. Das Erstgespräch ist kostenfrei.
Wo findet das Coaching statt?
In meiner Praxis in Bonn-Bad Godesberg, Augustastraße 25, oder online per Zoom. Beides ist gleichwertig, auch emotionsfokussierte Arbeit funktioniert online zuverlässig. Häufig ist eine Mischung sinnvoll: der Einstieg vor Ort, die weiteren Sitzungen online, weil das im Kalender leichter unterzubringen ist.
Erfährt das Unternehmen, worüber im Coaching gesprochen wird?
Nein. Sie erfahren, dass die vereinbarten Termine stattgefunden haben, und Sie kennen die Zielrichtung, die wir zu dritt am Anfang festgelegt haben. Inhalte, Einschätzungen zur Person und Empfehlungen für Personalentscheidungen gebe ich nicht weiter. Ohne diese Grenze funktioniert Coaching nicht, weil der Coachee dann taktiert statt zu arbeiten.
Können wir das auch für Auszubildende oder Studierende buchen?
Ja, und es ist einer der häufigsten Anlässe. Prüfungsangst, Blackouts in der mündlichen Prüfung, Aufschieben vor der Abschlussarbeit, Präsentationen vor der Ausbildungsleitung. Wenn das Unternehmen die Rechnung übernimmt, gilt auch hier der Firmensatz von 185 € je 60 Minuten. Mein reduzierter Satz von 85 € gilt für Studierende und Auszubildende, die ihr Coaching privat selbst bezahlen.
Was unterscheidet das von einem Seminar oder Training?
Ein Training vermittelt Inhalte an eine Gruppe. Business-Coaching ist 1:1: ein Mensch, ein Anliegen, 60 bis 90 Minuten ohne Zuhörer. Es gibt keine Übungen vor Kolleginnen und Kollegen, keine Flipcharts und kein Programm, das für alle gleich ist. Was wir tun, ergibt sich aus dem, was die Person mitbringt.
Können wir jemanden ins Coaching schicken?
Anbieten ja, verordnen nein. Sie können den Rahmen schaffen und die Kosten übernehmen. Die Entscheidung, sich darauf einzulassen, trifft die Person selbst. Coaching gegen den eigenen Willen erzeugt Höflichkeit, aber keine Veränderung. Deshalb steht am Anfang immer ein Kennenlernen, in dem der Coachee ohne Begründungspflicht absagen kann.
Wie viele Sitzungen braucht es typischerweise?
Klar umrissene Themen wie eine anstehende Prüfung oder ein konkreter Auftritt lösen sich oft in drei bis fünf Sitzungen spürbar. Bei länger eingeschliffenen Mustern arbeiten wir in der Regel über fünf bis acht Sitzungen, verteilt über mehrere Monate. Das sind Erfahrungswerte, keine Zusagen. Wir prüfen nach jeder Sitzung, ob die Richtung stimmt.
Muss die Person sich dafür freistellen lassen?
Das entscheiden Sie im Unternehmen, nicht ich. In der Praxis läuft es meist auf eine von drei Varianten hinaus: während der Arbeitszeit, außerhalb, oder geteilt. Termine sind bei mir auch am frühen Abend möglich, und online entfällt die Fahrzeit vollständig. Was Sie vereinbaren, sagen Sie der Person am besten vorher klar, sonst wird die Frage zur ersten Hürde.
Wie läuft die Abrechnung, und ist Coaching eine Betriebsausgabe?
Sie erhalten eine Rechnung an das Unternehmen, wahlweise pro Sitzung, monatlich gesammelt oder über ein vorab vereinbartes Stundenkontingent. Beruflich veranlasstes Coaching wird üblicherweise als Betriebsausgabe behandelt. Wie das in Ihrem Fall zu buchen ist, klärt Ihre Steuerberatung, das ist nicht meine Rolle.
Ist Business-Coaching eine Psychotherapie?
Nein. Coaching richtet sich an Menschen, die arbeitsfähig sind und ein konkretes Anliegen mitbringen. Es behandelt keine psychischen Erkrankungen und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Es ist auch kein Bestandteil des Betrieblichen Eingliederungsmanagements. Wenn im Verlauf deutlich wird, dass etwas anderes gebraucht wird, sage ich das.
Über den Autor
Christopher Salmi ist emTrace® Master Coach, systemischer Coach (INeKO/Uni Köln) und Mimikresonanz-Trainer sowie langjährige Führungskraft in einem internationalen Konzern. Er kennt Zielvereinbarungen, Reorganisationen und Freitagabend-Eskalationen nicht aus Fallbeispielen, sondern aus der eigenen Rolle. Christopher ist Mitgründer & Geschäftsführer der EMIL-Akademie (Emotionale Intelligenz und Leadership). Seine Praxis liegt in Bonn-Bad Godesberg. Mehr über Christopher Salmi.
Für ein kostenfreies Erstgespräch direkt hier vereinbaren oder telefonisch unter 0228 76389600.